Mobilitätslösungen für Städte

Aptis – 100 Prozent elektrisch

| Redakteur: Sergio Care

Alstom und NTL haben heute in Düppigheim (Elsass, Frankreich) den Aptis-Bus, vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine komplett elektrisch betriebene Mobilitätslösung.
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Alstom und NTL haben heute in Düppigheim (Elsass, Frankreich) den Aptis-Bus, vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine komplett elektrisch betriebene Mobilitätslösung. (Bild: © Alstom-Arnaud Février)

Alstom und NTL haben heute in Duppigheim (Elsass, Frankreich) den Aptis-Bus vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine komplett elektrisch betriebene Mobilitätslösung.

Im elsässischen Duppigheim wurde das neuste Gefährt von Alstom und NTL lanciert. Komplett elektrisch punktet das Fahrzeug ausserdem noch durch die vier steuerbaren Räder. Die haben den Vorteil, dass der Bus einfacher zu manövrieren ist. Vor allem da, wo der Platz manchmal eng ist: in Städten nämlich. Das bringt Vorteile an Bushaltestellen und reduziert den Platzbedarf, sodass mehr Fläche für andere zur Verfügung steht. Für den Stadtverkehr wurde Aptis entwickelt. Mit seinen Maximal 70 km/h liegen grosse Überlandfahrten nicht drin.

Platz für 95 Passagiere

Das einzigartige und futuristisch anmutende Design des Aptis basiert übrigens auf dem einer Strassenbahn. Aus dieser stammen auch verschiedene Komponenten. Die Fensterflächen wurden vergrössert und ermöglichen eine 360°-Rundumsicht. Selbstverständlich gibt es ein Niederflur­einstieg, was den problemlosen Zugang für Rollstuhlfahrer und Fahrgäste mit Kinderwagen ermöglicht. Die grossen Doppeltüren erlauben einen raschen Ein- und Ausstieg für die maximal 95 Passagiere.

«Mit Aptis erweitern wir unser Angebot der elektrischen Mobilitätslösungen und können nun Städten ein umfassendes urbanes Lösungsspektrum bieten», sagt Henri Poupart-Lafarge, Vorsitzender und CEO von Alstom. Betreiber würden von einem Fahrzeug profitieren, das leicht zu warten ist und das in seiner Kategorie die längste Lebensdauer aufweisen wird. «Die Entwicklung war eine grosse Herausforderung», fügt Poupart-Lafarge mit sichtlichem Stolz hinzu, «diese neue umweltfreundliche Lösung soll den städtischen Verkehr revolutionieren.»

Alstom und NTL liefern nicht nur das Fahrzeug, sondern bieten mit Aptis ein Gesamtsystem an. Dieses beinhaltet Auslegungs- und Lademöglichkeiten, Stras­seninfrastruktur, Leasing- und Garantieoptionen. Städtische Verkehrsbetriebe sollen auf diesem Weg reibungslos und kosteneffizient in ihrem Fuhrpark integrieren können. Alstom verspricht geringe Wartungs- und Betriebskosten und eine längere Lebensdauer im Vergleich zu Bussen.

Im Vergleich zu ähnlichen Dieselbussen seien die Gesamtbetriebskosten vergleichbar. Die Busse sollen nachts aufgeladen und tagsüber genutzt werden. Ein 24-Stunden-Betrieb mit nur einem Fahrzeug ist nicht möglich. Darum sollen auch jeweils an jedem Linienende Ladestationen stehen. Schnelles Laden ist entweder über einen umgekehrten Stromabnehmer oder SRS, Alstoms System für statisches Wiederaufladen, möglich. Die Laufzeit der Komponenten ist auf 20 Jahren ausgelegt. Ob das auch für die Akkumulatoren gilt ist fraglich.

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