Airbus-Chef fasst Stopp des A400M ins Auge

 

05.01.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

Wie die Financial Times Deutschland berichtet, plant Airbus-Chef Thomas Enders ernsthaft einen Ausstieg aus dem projektierten Militärtransporter A400M. Die Möglichkeit, dass die Regierungen der 7 Bestellerländer sich über eine 5,3-Milliarden-Euro-Zusatzzahlung einigen, sei sehr gering.


Der Bau des Militärtransporters A400M steht kurz vor dem Aus; die Chance, dass sich die Bestellländer bis Ende Januar auf die zusätzliche Zahlung von 5,3 Milliarden Euro werden einigen können, wird nach Informationen der Financial Times Deutschland als gering eingestuft. Airbus-Chef Thomas Enders soll sich bereits beim Weihnachtsessen gegenüber dem Top-Management dahingehend geäussert haben, dass er nicht mehr an eine erfolgreiche Programmfortführung glaube.
Ursprünglich sollten die 7 europäischen Bestellerländer für 180 Militärtransporter 20 Milliarden Euro bezahlen. Die Entwicklungskosten fielen dann aber um 11,3 Milliarden Euro höher aus. Die Bestelländer haben nun bis Ende Januar Zeit, sich auf eine Zusatzzahlung von 5,3 Milliarden Euro zu einigen.

Bilder zum Beitrag
Kommentare
Kommentar verfassen
Kommentar verfassen
Name:

Message:
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Resultat dieser Rechenaufgabe ein:
Kommentar 2: Gontran(nicht reg.) vom 05.01.10 16:21
Ich bin auch an diese Frage interessiert. Gibt es nicht ein Verband von diese Firmen?
Kommentar 1: Jon Caviezel(nicht reg.) vom 05.01.10 10:25
Wer sind denn die Schweizer Zulieferer für den Airbus A400M?
Newsletter
Newsletter
Guide / Einkaufsführer
HEFTARCHIV

In der aktuellen Ausgabe:

Automation und Montagetechnik: Kleinmotoren sorgen für exakten Schnitt
Fertigungsmesstechnik: Messen und Effizienz
Interview: «Wir beobachten eine starke Innovationstätigkeit»
Automation: Motek und Bondexpo recht gut im Rennen
Zulieferindustrie: Automation optimiert Kleinserienfertigung
zum Archiv
KONTAKT ZUR REDAKTION

 

Sie wollen uns etwas mitteilen? Anregungen, Kritik, Lob oder Stories? Dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an die Schweizer MaschinenMarkt-Redaktion.