Neue Laser für Fortschritt in der Medizintechnik

 

24.06.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Laser spielen in der Medizintechnik eine Schlüsselrolle. Auf der Lasys werden deshalb neueste Lasersysteme zu sehen sein, die die Qualität in der Medizintechnik steigern. Laserbeschriften oder Laserschweissen- die Möglichkeiten für medizintechnische Anwendungen sind vielfältig.


Ein Herzschrittmacher kann beispielsweise mit der Trumark Station 1000 dauerhaft und abriebfest beschriftet werden.
Hersteller moderner, medizinischer Instrumente und Implantate müssen enorme Herausforderungen meistern. Denn bei immer kleiner werdenden Strukturen sollen die Produkte höchsten Qualitäts- und Präzisionsansprüchen gerecht werden. Dazu zählen: einwandfreie Oberflächen, höchste Gratfreiheit, keine Materialrückstände. «Die besten Voraussetzungen bietet hier die Lasermikrobearbeitung, da sie berührungslos Material abträgt. Zudem verhindern beste Strahlqualität und exakte Dosierbarkeit der Energiezufuhr, dass sich wärmebeeinflusste Zonen ausdehnen oder Materialschäden entstehen», sagt Mandy Gebhardt, Leiterin der Marketingabteilung der 3D-Micromac AG.

Laser- Werkzeug für medizintechnische Produkte

Auf der Lasys 2010, die vom 8. bis 10. Juni auf dem hochmodernen Stuttgarter Messegelände stattfinden wird, können sich Experten und alle, die sich für Lasertechnologien und -anwendungen interessieren, von den Vorteilen des Lasers beim Einsatz in der Medizintechnik überzeugen. «Seine Anwendungsvielfalt und seine besonderen Fähigkeiten beim Schneiden, Schweissen und Beschriften, machen ihn zum unverzichtbaren Werkzeug für die Herstellung von medizintechnischen Produkten. Denn er arbeitet schnell und zuverlässig in konstant reproduzierbarer Qualität», erläutert Alexander Knitsch, Applikationsexperte für Laser in der Medizintechnik bei der Trumpf GmbH und Co. KG.

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Weder Riefen, Rillen, Grate oder Furchen beeinträchtigten die Hygiene. «Lasergeschweisste Nähte, etwa an Endoskoprohren, haben eine porenfreie, glatte Oberfläche und die gleiche Biokompatibilität wie der Grundwerkstoff», berichtet Knitsch weiter. Und was Laserbeschriftungen an Instrumenten angehe, könnten ihnen, so der Experte, selbst hochalkalische Desinfektionen und Hochtemperatur-Sterilisa­tion nichts anhaben.
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