Prothesen für echte Lebensqualität

 

15.06.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Aktiv im Industriesektor der orthopädischen Implantate ist die Firma Symbios Orthopédie AG spezialisiert auf Standard- und Spezialprothesen für Hüft- und Kniegelenke, die ausschliesslich in Europa hergestellt werden. Alle Produkte entsprechen den höchsten Bedürfnissen und Anforderungen der modernen orthopädischen Chirurgie. Das 1989 in Morges gegründete Unternehmen befindet sich heute im Y-Parc in Yverdon-les-Bains.


Symbios Orthopédie beschäftigt heute hundert Personen und befindet sich in Yverdon-les-Bains auf dem Gelände des Technologieparks Y-Parc.
Das Waadtländer Unternehmen Symbios Orthopédie AG arbeitet intensiv an der ständigen Weiterentwicklung seiner innovativen Produkte, um den Chirurgen möglichst einfache und ihren Patienten angepasste Lösungen zu bieten. Ein Gespräch mit Jean Plé, Präsident und CEO des Unternehmens.

SMM/MSM: Was sind die Aktivitäten der Firma Symbios Orthopédie AG?

Jean Plé: Unser Unternehmen konzentriert sich auf die Konzeption, den Bau und den Vertrieb in Europa von orthopädischen Implantaten für Hüft- und Kniegelenke. Mit seinem aussergewöhnlichen Produkt «Custom» ist sie weltweiter Leader der Hüftgelenkprothese nach Mass. Nach 20 Jahren klinischer Erfahrungen mit massgeschneiderten Prothesen hat Symbios Orthopédie das erste allgemein anwendbare System zur Kontrolle der anatomischen Rekonstruk­tion für Standardprothesen eingeführt, von einfachen bis zu hochkomplizierten Fällen. Sie verfügt nunmehr über eine einmalige Datenbank mit über 12000 Patientendossiers. Alle diese Entwicklungen sind in enger Zusammenarbeit mit den chirurgischen Teams der Abteilungen Orthopädie und Traumatologie des CHUV (Centre Hospitalier Universitaire Vaudois- Waadtländer Universitätsspital) in Lausanne, insbesondere mit seiner Abteilung Bewegungsapparat im Spital von Yverdon-les-Bains, sowie mit führenden Orthopädischen Zentren in Frankreich und Deutschland entstanden. Daneben gibt es weitere Zusammenarbeitsprojekte, unter anderen mit dem Labor für Biomechanik und Mechanik der EPFL, Eidgenössische Technische Hochschule in Lausanne. Zurzeit läuft ein Nanotechnologie-Projekt, das die Funktionsweise eines implantierten Kniegelenks «in vivo», also im Körper des Patienten selbst, mit Hilfe von Messsonden analysiert.

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