RM in der Medizintechnik: fokussiert und vielseitig

 

15.06.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

1  |  2  |  weiter

Das Forum (Meet the Expert) des Medical Clusters zum Thema Rapid Prototyping (RP) & Rapid Manufacturing (RM) in der Medizintechnik zeigte auf, was heute machbar ist und an welchen Lösungen aktuell geforscht wird. Veranstaltungsort und Veranstaltungspartner war das institute for rapid product development der Inspire AG in St. Gallen. Das Themenspektrum war vielseitig. Die RM-Verfahren wurden sowohl von den Maschinenherstellern über den Anwender bis zu den Operateuren beleuchtet.


Mit dem generativen SLM-Verfahren könnten 3D-Implantate und -Modelle mit unterschiedlichsten Werkstoffen aufgebaut werden. Im rechten Bild ein Titan-Schädelimplantat, das bei grossen Schädelfrakturen zum Einsatz kommt.
Veranstaltungsort des Forums des Medical Clusters zum Thema Rapid Prototyping (RP) & Rapid Manufacturing (RM) in der Medizintechnik war das institute for rapid product development der Inspire AG in St. Gallen. Das Institut hat sich auf generative Verfahren im Rahmen einer industrienahen Forschung spezialisiert und produziert mit diesen Technologien nicht nur Prototypen sondern auch Endteile.. Einige Rapid-Manufacturing-Verfahren (RM-Verfahren) haben sich heute breit durchgesetzt. So werden heute bereits Kleinserien mit RM ge­fertigt. Die grosse Herausforderung ist, die richtige Anwendung in der richtigen Form zu realisieren. Für die Medizintechnik eröffnet RM ein nicht unerhebliches Potential.

Generative Technologien in der Medizintechnik

Wie Dr. Jörn Seebeck von Zimmer AG in seinem Vortrag betonte, ermöglicht RM eine patientenspezifische Auslegung, weil mit diesen Verfahren unlimitierte Freiheiten gegeben und völlig neue Designfeatures realisierbar sind. Selbst Materialienmixe sind mit RM machbar ? das alles just in time. RM ist zudem auch für die Kleinserienproduktion ein potentiell wirtschaftliches Verfahren. Wie klassische Implantate müssen und können RM-Implantate sich optimal in die Anatomie einfügen und gut integriert werden. Bei einem patientenspezifischen Implantat muss sichergestellt sein, dass bereits das erste Werkstück allen Ansprüchen genügt, was der Designprozess im Vorfeld sicherstellen muss. Sie müssen zudem einen geringstmöglichen Verschleiss aufweisen.

Bilder zum Beitrag
1  |  2  |  weiter
Themenverwandtes
Generative Verfahren für die Medizintechnik
Zum zweiten Mal stehen generative Verfahren wie Rapid Prototyping oder Rapid Manufacturing im Fokus einer (MEET THE EXPERT)-Veranstaltung von Medical Cluster. Das Forum findet am Donnerstag, den 15. April bei der inspire AG in St. Gallen statt. weiter
Kommentare
Kommentar verfassen
Kommentar verfassen
Name:

Message:
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Resultat dieser Rechenaufgabe (Addition) ein:
Newsletter
Newsletter
Bildergalerien
WHITEPAPER & WEBCASTS
Faserlaser senken Kosten in der Feinbearbeitung
Dieses Whitepaper informiert Sie über einen Grundmode-Faserlaser mit monolithischem Aufbau zum schnellen Schweißen und Schneiden filigraner Konturen.

Effizientere Prozesse durch Auswahl des richtigen Greifers
Dieses Video veranschaulicht, die Funktionsweisen eines Parallelgreifers und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten für effizientes Greifen in der automatisierten Fertigung.

Prodex Award 2012

Prodex Award 2012 – Bewerben Sie sich jetzt!

Guide / Einkaufsführer

HEFTARCHIV

In der aktuellen Ausgabe:

Instandhaltung: Sehen, was dem Auge verborgen bleibt
Messenachschau SWISS PLASTICS: Die Welt des Kunststoffes
Messe MAINTENANCE 2012: Instandhalter treffen sich in Zürich
Zulieferindustrie: Dünnringlager in Hybrid-Antrieben
Fertigungstechnik: Prozessführung und Softwareeinsatz als Schlüssel
zum Archiv
KONTAKT ZUR REDAKTION

 

Sie wollen uns etwas mitteilen? Anregungen, Kritik, Lob oder Stories? Dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an die Schweizer MaschinenMarkt-Redaktion.