Neuer Schweissprozess findet weltweit Anklang

 

24.06.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Ein neues MIG-Schweissverfahren für wärmereduziertes Schweissen findet internationales Interesse, denn es ist einfach anzuwenden und arbeitet mit Standardkomponenten. Die Micro-MIG-Technologie (MMT) ist die Antwort auf die Forderung der Automobilindustrie und deren Zulieferer nach verzugsarmen Schweissen und Spritzerfreiheit bei definiertem Einbrand.


Vorstellung des neuen Schweissverfahrens in Südafrika.
SKS Welding Systems steht für Innovationen in der Schweisstechnik. Mit dem ersten volldigitalen System hat SKS die Schweisswelt revolutioniert. Es waren keine Anpassungen beim Austausch von Komponenten mehr notwendig. Dieses volldigitale System wurde von Grund auf für Erweiterbarkeit ausgelegt. So wurde mit industriell tausendfach bewährten SKS- Standardkomponenten ein neuer Schweissprozess realisiert, der bereits auf der Fachmesse Schweissen und Schneiden 2009 in einer Live-Vorführung vorgestellt wurde.

Guter Einbrand

Reges Interesse fand das Verfahren vor wenigen Tagen bei einer Open-House-Veranstaltung in Port Elizabeth und Johannesburg, Südafrika. Die Geschäftsführer Markus Klein und Thomas Klein stellten den neuen Schweissprozess anhand einer umfassenden Präsentation dem Fachpublikum vor. «Im Vergleich zu anderen wärmereduzierten Schweissverfahren zeichnet sich dieser neue Prozess insbesondere durch einen guten Einbrand aus, der zudem regulierbar ist», so der Entwickler Thomas Klein. Das Verfahren wurde nach einer ausführlichen Prozessbeschreibung an einem Schweissroboter vorgeführt, was die Teilnehmer anhand der prozessbedingt guten Ergebnisse sehr begrüssten. Besonders beeindruckt waren sie von der Schweissgeschwindigkeit, die generell mit Standard-MIG/MAG-Schweissverfahren vergleichbar ist. «Das Resümee ist einfach zu beschreiben: Es steht nun ein leicht zu handhabendes Schweissverfahren zur Verfügung, das wegen der praktischen Spritzerfreiheit und geringen Wärmeeinbringung die Wertigkeit der verschweissten Bauteile erhöht», erläuterte der Geschäftsführer Markus Klein.

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