Formenbau: Unschlagbares Maschinenkonzept
21.07.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM
Die Fertigung hochpräziser Formen erfordert entsprechendes Equipment. Neben der absoluten Präzision müssen deshalb Fünf-Achs-Bearbeitungszentren, speziell im Formenbau, noch ganz andere Kriterien erfüllen, wie der Einsatz der Picomax 825 Versa von Fehlmann bei der Gindele GmbH in D-Neuhausen zeigt. Vor der Investition standen in Neuhausen deshalb Prozesssicherheit, gute Zugänglichkeit, Bedienerfreundlichkeit und auch der Platzbedarf auf dem Prüfstand.
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Die idealen Bearbeitungszentren für den Werkzeug- und Formenbau sind auf Grund der geforderten Genauigkeiten eigentlich nur dreiachsige Maschinen. Solche Statements von erfahrenen Werkzeug- und Formenbauern aus der Vergangenheit müssen heute korrigiert werden. Zumindest wenn das Fünf-Achs-Bearbeitungszentrum von Fehlmann kommt und die Typenbezeichnung Picomax 825 Versa trägt.
Bearbeitung von gehärteten Formplatten
So sieht es auch Michael Bucher, Geschäftsführer beim Formenbau Gindele: «Wir haben uns ja eben deshalb für Fehlmann entschieden, weil wir wussten, dass Fehlmann in der Lage ist, diese Präzision zu bringen. Wichtig war uns allerdings auch das Gesamtkonzept der Maschine. Das heisst, wir haben die Zugänglichkeit, die erzielbare Produktivität und Leistungsfähigkeit sowie den Platzbedarf der Maschine verglichen.»
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Das fünfachsige Bearbeiten, in einer Aufspannung, sollte neben den Freiformflächen, Kühlungen, Passungen, Gewinde, Beschriftungen vor allem die Bearbeitung der bis 55 HRC gehärteten Formplatten erleichtern.
Mit Erfolg, denn diese Formplatten werden jetzt in einer Aufspannung inklusive Kühlung komplett fertig bearbeitet. Bei all der geforderten Präzision, die trotz allem regelmässig auf entsprechenden Messmaschinen geprüft wird, war es aber auch notwendig, dass ein entsprechendes Drehmoment für beispielsweise das Schruppen von Taschen zur Verfügung stand. Das Arbeiten mit einem 63er Messerkopf, aber auch das Schlichten ist auf der Versa deshalb bei Gindele nichts Ungewöhnliches. Nach der Meinung der Verantwortlichen ist die Leistungsgrenze der Maschine noch nicht erreicht. Realität dagegen ist, dass man mit der Investition in die Versa messbar Zeit und Kosten einsparen und gleichzeitig die Qualität bzw. Präzision erhöhen wollte. Und auch das ist gelungen.
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