Mit 3D unter Strom

 

15.06.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Die Regatron AG ist ein führendes Schweizer Unternehmen in den Bereichen Leistungselektronik, Regel- und Antriebstechnik sowie programmierbare Netzgeräte hoher Leistung. Das Unternehmen vernetzt als Elektronikpartner der Maschinenbau-Industrie ein breites Know-how, um innovative Produkte entwickeln zu können. Um noch schneller von der Idee zum marktfähigen Produkt zu gelangen, unterstützen seit gut einem Jahr «SolidWorks Premium» und «SolidWorks Flow Simulation» die Konstruktion.


Frontpanel und Einbauten des TopCon Quadro als virtuelle CAD-Version.
Regatron bietet ihren Kunden seit über 40 Jahren eine stabil aufgebaute und geschärfte Kernkompetenz in der Antriebs-/Regeltechnik und Leistungselektronik auf hohem Lösungsniveau. Am Standort in Rorschach arbeiten inzwischen 70 Mitarbeiter. Das Unternehmen versteht sich als Komplettlösung-Dienstleister, welches kundenspezifische Leistungselektronik für die Industrie, antriebstechnische Lösungen, Positioniersysteme, interaktive Prozess-Kontroll-Systeme und programmierbare Netzgeräte hoher Leistung (TopCon) in echter «Swiss Made»-Qualität anbietet. Die verschiedenen, komplexen Bereiche der Elektronik- und der Mechanikwelt optimal zu integrieren und zu kombinieren, ist eine der Herausforderungen, die sich das Unternehmen gestellt hat. Dies, um einerseits den Lieferanten Fertigungsdaten zur Verfügung zu stellen, um so auch die Kosten zu senken, und andererseits flexibler auf Kundenanforderungen reagieren zu können.

Vernetzung zweier Welten

Tobias Hardmeier, CEO von Regatron erzählt, wie die Ausgangslage aussah und wie es zur Zusammenarbeit mit Solid Solutions kam: «Wir suchten eine zukunftsfähige Lösung, um unsere Kernkompetenzen mit den verschiedenen Bereichen aus Elektronik und Mechanik optimal kombinieren und auch sauber dokumentieren zu können. Denn wir haben unterschiedlichste elektronische Layouts, Schaltschranklösungen, Materialien oder Simulationen, welche wir über ein CAD-System zusammenführen wollten, um diese Bereiche in einem integrativen System abbilden und zukünftig zentral verwalten zu können. Hierbei drängte sich Solid Works förmlich auf. Dazu wurde besonders grossen Wert auf die Datendurchgängigkeit und Rückverfolgbarkeit der Konstruktionen gelegt. Hardmeier ergänzt: «Wir wollten ein System, welches alle unsere Anforderungen abdeckt. Eine der wichtigsten Anforderungen ist auch, dass wir unser Know-how im Haus behalten und wir schnell bei Änderungen direkt auf unser Wissen und unsere Konstruktionsdaten zugreifen können. Im Prinzip vernetzt ein solch voll integriertes System auch das enorme, individuelle Wissen von Leistungserbringern in einer zentralen Wissensdatenbank.» Und davon können alle profitieren, wenngleich noch nicht alle Bereiche so weit vernetzt sind, denn die Umsetzung bedarf noch weiterer wichtiger Schritte.

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