Der Schlauch, der Kondensat absorbiert

 

15.06.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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In pneumatischen Systemen bilden sich unter gewissen Umständen Wassertropfen im Inneren von Antrieben und Leitungen. Das beeinträchtigt den Betrieb und die Lebensdauer der pneumatischen Komponenten. Ein besonderer Schlauch der SMC Pneumatik AG lässt kein Kondensat entstehen und schützt somit die Komponenten vor dem Ausfall.


Nahe beim Antrieb hat sich in diesem Schlauch Kondensat gebildet.
In der Industrie wird die Druckluft für Pneumatikgeräte heute nicht mehr zusätzlich geölt, sondern die Komponenten enthalten eine Lebensdauerschmierung. Dadurch kann ein sauberer und weitgehend wartungsfreier Betrieb gewährleistet werden. Besonders in der Lebensmittel-, Verpackungs-, Montage- und der Elektronikindustrie ist dies von grösster Bedeutung. Wenn allerdings Kondensat auf die Lebensdauerschmierung trifft, wird diese mit der Zeit ausgewaschen, die Schmierung ist nicht mehr gewährleistet und die Komponente fällt aus.
Durch die zunehmenden Forderungen nach Grössenreduzierung und Beschleunigung der Geräte entsteht selbst bei trockner Druckluft Kondensat, was früher oder später zum Geräteausfall führt. Dieses Phänomen wird insbesondere bei kleineren Antrieben mit nur geringem Volumen sehr häufig beobachtet.
Wenn man bedenkt, dass Antriebe wie Greifer und Schlitten mit Führungen schnell einmal einige hundert Franken kosten, lohnt sich die Beschäftigung mit dieser Thematik auf jeden Fall. Nicht selten müssen solch teure Komponenten nach nur wenigen Wochen oder Monaten ausgewechselt werden, nur weil das Kondensat den Antrieb von innen her zerstört hat.

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Entstehung von Kondensation

Durch schnelle Bewegungen der Antriebe entstehen wechselnde thermische Schwankungen (Wärme durch Kompression / Kälte durch Expansion). Bei jeder Ein- und Ausfahrbewegung wird der Drucktaupunkt unterschritten. Als Folge davon bilden sich durch Kondensation im Antrieb kleinste Wasserpartikel. Wenn zudem das Schlauchvolumen grösser ist als das Volumen des Antriebes, wird die Abluft lediglich hin und her geschoben. Ein Austausch mit frischer trockener Druckluft ist somit nicht gewährleistet. Nach mehreren Bewegungen steigt die Feuchtigkeit im Antrieb und es kommt zur Bildung grösserer Wassertropfen. Als Folge davon reisst der Schmierfilm ab und ein frühzeitiger Ausfall ist nicht mehr abzuwenden.
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