Kunststoffe für die Medizin
08.07.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM
Kunststoffe haben in medizintechnischen Anwendungen eine herausragende Stellung. Aber vor allem bei der Anwendung in Herz-Kreislaufsystemen und der In-Vitro-Diagnostik sind die Ansprüche besonders hoch. Auf der zweiten Fachtagung «Kunststoffe medical Swiss» am 8. Juni in Luzern wurden die Anforderungen an Kunststoffe dargestellt und diskutiert.
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Kunststoffe nehmen in der Medizintechnik eine herausragende Rolle ein. Auf Grund ihrer Eigenschaften und ihrer Vielfalt eignen sie sich für ein breites Einsatzspektrum. So erfordern Anwendungen im menschlichen Körper eine hohe Anpassbarkeit an Mechanik und Biochemie des Körpers. Wesentliche Merkmale sind dabei besondere physikalische Eigenschaften, eine hohe Biokompatibilität, eine reproduzierbare und validierte Verarbeitbarkeit und als immer wichtiger werdendes Merkmal ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Kunststoffe: Anforderungen und Potentiale
Am 8. Juni 2010 fand in Luzern die zweite Fachtagung «Kunststoffe medical Swiss» statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Themen über Anwendungen, Trends und Potentiale von Kunststoffen in der In-Vitro-Diagnostik (IVD) und in der kardiovaskulären Medizin. IVD beinhaltet dabei alle Medizinprodukte für die Untersuchung in kontrollierter künstlicher Umgebung und kardiavaskuläre Medizin betrifft Medizinprodukte zur Behandlung bei Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems. Unter unterschiedlichen Gesichtspunkten wurden die Themen beleuchtet: nach praktischen Anforderungen aus der Chirurgensicht, verschiedene Forschungsschwerpunkte wie beispielsweise die Mikro- und Nanotechnologie oder Biokompatibilität. Am Ende der Tagung gab es eine Podiumsdiskussion über die Herausforderungen der IVD. Geleitet wurde die gesamte Veranstaltung von Prof. Dr. Gilberto Bestetti von Novo Business Consultants.
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