Montage und Reinigung von Photovoltaik-Anlagen

 

08.07.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Künftig helfen Roboter bei der Montage und Reinigung von Solarpanels und übernehmen auch nachträgliche Reinigungs- und Serviceleistungen. Ein bis jetzt einmaliger Vertreter dieser neuen Roboter-Generation ist der «GEKKO Junior» von Serbot AG. Dass er auf den geneigten Solarpanels nicht den Halt verliert, verdankt er seinem Kletterprinzip mit speziellen Saugfüssen.


Das «GEKKO»-System ermöglicht eine sichere und zuverlässige Reinigung von beliebig geneigten Photovoltaik-Panels.
Das Bedürfnis und auch die Notwendigkeit nach erneuerbaren Energien wird künftig immer wichtiger, deshalb werden Installationen von neuen Solarmodulen (Solaranlagen) markant zunehmen. Die Montage dieser Anlagen muss präzise sein. Diese Arbeit ist aber für den Menschen sehr monoton, abhängig von Tageszeit und Witterung. Ein autonomer, mobiler Roboter kann hier eine wertvolle Hilfe sein.
Die Reinigung dieser Solarmodule wird im Zeitalter der grossen Freiflächenanlagen immer wichtiger. Schliesslich bedeuten hier bereits wenige Prozente Verschmutzung geringere Wirkungsgrade bei der Stromproduktion und damit beträchtliche finanzielle Einbussen für den Betreiber. Also gilt es, die grossen Photovoltaik-Flächen regelmässig von Rückständen aus der Natur zu befreien.

Serviceroboter erleichtern Montage, Reinigung und Unterhalt


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Spezielle Roboter könnten hier in grossem Stile helfen. Zur Reinigung laufen diese selbstständig über die Photovoltaik(PV)-Flächen ganzer Solar-Felder und waschen Blätter, Pollen, Sand und Staub von Paneloberflächen und Rahmen. Eine besonders interessante Neuentwicklung ist hier die Roboterfamilie «GEKKO Junior» des Schwei­zer Unternehmens Serbot AG. Diese kreisrunden Fahrwerke können mit unterschiedlichsten Zusatzgeräten wie beispielsweise Montagezangen, Bürsten oder einem Trockeneissystem für hartnäckige Verschmutzungen und anderen ausgerüstet werden, um die empfindlichen PV-Module effizient und zugleich schonend zu bearbeiten.
Die Engineering-Herausforderung für den Hersteller dieser Roboter bestand in erster Linie darin, die Fortbewegung der Trägereinheiten auf den geneigten Solarmodulflächen zu bewerkstelligen. Die Gekko-Roboter verfügen dazu über 20 Saugfüs­se, die an zwei, nur über eine Brücke miteinander verbundenen nierenförmigen Trä­gergestellen angebracht sind. Die Sauger (Vakuum) geben dem Roboter Halt.
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