Medizintechnische Fertigung im Fokus

 

04.08.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Erstmals wird das Forum [MEET THE EXPERT] zum Thema «Medical Manufacturing» eine Fachveranstaltung durchführen. Die Tagung findet am 14. und 15. September 2010 in Solothurn statt und wird in Kooperation mit der inspire AG organisiert und durchgeführt.


Die zweitägige [MEET THE EXPERT]-Fach­­veranstaltung «Medical Manufacturing» bietet am 14. und 15. September 2010 in Solothurn Experten und Interessierten aus dem Bereich der Produktion von medizintechnischen Teilen und Implantaten eine Plattform für den Informationsaustausch. Zum gegenseitigen Nutzen bringt die Tagung Produktionstechniker, Inverkehrbringer, Hersteller und Zulieferer zur Diskussion von Lösungen für Gegenwart und Zukunft zusammen. In ihren Praxisbeispielen zeigen erfolgreiche Zulieferunternehmen, wie sie mit den ständig steigenden Anforderungen in der Medizintechnik umgehen und wie sie dies als Chance erkennen und umsetzen. Die vier thematischen Sessions «Fertigungstechnologien in der Medizintechnik», «Unterstützende Technologien», «Regulatorische Anforderungen» und «Massenfertigung in der Schweiz» werden umrahmt mit Übersichtsreferaten, die sich kritisch mit den Erfolgsfaktoren des Innovations- und Produktionsstandorts Schweiz auseinandersetzen.
Der Hauptsponsor Siemens wird zusammen mit seinem Partner SAUER GmbH (DMG) CNC-Zerspanungslösungen für die Anforderungen in der Medizintechnik zeigen. Auf Maschinen vor Ort werden live moderne Fertigungsmethoden für die Dental- und Humanmedizin demonstriert.
Zielgruppe der Veranstaltung sind Produktionsverantwortliche, Ingenieure und Techniker aus produzierenden Unternehmen in der Medizintechnik, Anbieter von Verfahren, Maschinen und Geräten sowie Lösungsanbieter aus Hochschulen sowie beratende Experten. «Medical Manufacturing» ist als eine wiederkehrende Fachveranstaltung mit Teilnehmern aus dem In- und Ausland konzipiert. Medical Cluster organisiert die Tagung in Kooperation mit der inspire AG.

Bilder zum Beitrag

Produktionstechnisches Kompetenzzentrum inspire AG

Inspire AG versteht sich als Transferzentrum, betreibt Forschung für die Maschinenindustrie und löst praxisorientiert Probleme auf allen Gebieten der Fertigungsstechnik. «In der Produktionstechnik hat sich Forschung erst gelohnt, wenn sie in der Industrie umgesetzt ist», beschreibt Prof. Dr. Konrad Wegener die Philosophie von inspire. Das Institut und Transferzentrum ist eine Initiative der Schweizer MEM-Industrie und kooperiert mit Fertigern, Werkzeug- und Maschinenherstellern. Als produktionstechnisches Kompetenzzentrum versorgt inspire die produzierende Industrie in der Schweiz mit wissensbasierten Fertigungstechnologien und leistet Unterstützung bei spezifischen fertigungstechnischen Fragestellungen. Auf den Hauptforschungsgebieten Bearbeitung mit nicht definierten Schneiden, generative Fertigung, E-valuation und Optimierung von Werkzeugmaschinen incl. messtechische Analyse und Simulation sowie virtuelle Fabrikplanung ist inspire international bekannt und mit an der Forschungsspitze.
Die Materialbearbeitung für medizintechnische Anwendungen ist bei inspire ein neuer Tätigkeitsschwerpunkt. Dabei stehen die in der Medizintechnik verwendeten, schwer zerspanbaren Materialien wie Keramiken, Titan u.ä. im Fokus. Die Forschungstätigkeiten zielen auf eine Optimierung des Bearbeitungsprozesses und auf eine Verbesserung von Werkzeugen und Materialien ab, um die Produktivität zu steigern und die Betriebskosten zu senken.
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