Optimiert: Fräsen von Grosszahnrädern

 

02.09.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Die Nutzung von Produktivitätsreserven durch Automatisierung des Teilehandlings ist eine Frage der Stückzahlen. Bei Zahnrädern für Grossgetriebe waren diese meist zu niedrig. In Partnerschaft mit einem Kunden, der Getriebe für Windenergieanlagen fertigt, gelang der Fa. Gleason-Pfauter jetzt die Automatisierung der Werkstückzentrierung bei einer Anlage für das Fräsen von Grossverzahnungen. Dank erheblich verkürzter Nebenzeiten stieg die Produktivität deutlich.


Getriebe für Windenergieanlagen der Megawatt-Klasse im Auslieferungslager des Werks Klipphausen der Fa. Eickhoff Wind Power GmbH.
«Die Herstellung von Getrieben für die Windenergie hat ihre ganz eigenen Herausforderungen», weiss Dipl.-Ing. Jeannot Pinkert, Fertigungsleiter der Fa. Eickhoff Wind Power GmbH in Klipphausen.
Das Unternehmen, das zur Sparte Antriebstechnik der Gebr.-Eickhoff-Unternehmensgruppe in Bochum gehört, hat sich konsequent auf die Fertigung von Getrieben für Windenergieanlagen der 2,5- MW-Klasse spezialisiert.

Höchste Zuverlässigkeit erste Priorität


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Von diesen Getrieben, welche die langsame Drehzahl des Rotors um einen Faktor von rund 100 auf die wesentlich höheren Werte des Generators umsetzen, wird zu allererst höchste Zuverlässigkeit erwartet. Oben auf dem Turm würden Reparaturen oder gar ein Austausch hohe Summen verschlingen: Allein für die Bereitstellung des erforderlichen Krans wären Kosten in einer Grössenordnung von teils deutlich über 100?000,- ? zu veranschlagen.
Die Kundenforderung von mindestens 20 Jahren störungsfreien Betriebs im rauen Umfeld einer Maschinengondel, wo die Technik stark schwankenden Temperaturen, hoher Feuchtigkeit und ständigen Vibrationen ausgesetzt ist, stellt höchste Anforderungen an die Qualität des Materials und die Präzision der Bearbeitung.
Verschärft werden diese Vorgaben noch durch die Forderung nach grösstmöglicher Gewichtseinsparung, denn das Gondelgewicht ist ein kritischer Faktor, der so niedrig wie möglich zu halten ist. Hinzukommt noch der Zwang zu ständiger Senkung der Kosten, denn nur so kann der Anlagenhersteller in einem internationalen Markt zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten.
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