Extrem vielseitige Kurbelwellenbearbeitung

 

06.09.2010 | Redakteur/Autor: SMM

 

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Bei der Auslegung und Fertigung von Sonderwerkzeugen für die Kurbelwellenbearbeitung kann der Werkzeughersteller Ingersoll auf langjährige Erfahrung und das komplette Werkzeugprogramm der unterschiedlichen Fertigungsverfahren zurückgreifen. Im Programm sind sowohl Kurbelwellen-Innenrundfräser für Kleinmotoren mit einem Innendurchmesser von 230 mm als auch Aussenrundfräser von 6500 mm (!) Durchmesser für Schiffsdiesel.


Innenrundfräser mit 230 mm Durchmesser für Einzylinder-Kurbelwelle eines Stromaggregat.
böh. Die Kurbelwellenbearbeitung gehört zu den zerspanungstechnischen Herausforderungen bei der Bearbeitung von Motorenkomponenten. Durch die Komplexität von Form und Bearbeitungskinematik, sowie unterschiedlicher Zerspanungsverfahren ist der Kreis der Anbieter für diese Werkzeuge relativ übersichtlich

Höchste Ansprüche schon in der Vergangenheit

Nach dem legendären Ausflug von Bertha Benz im «Benz Motorwagen» im Jahre 1888 von Mannheim nach Pforzheim begann der grandiose Siegeszug des Automobils. Auf die Fertigungsbetriebe kamen bisher kaum gekannte Losgrössen zu. Besonders Henry Ford in den USA tat sich als Pionier der Serienfertigung bei der Herstellung seiner berühmten «Tin Lizzy» hervor, von der in den Jahren 1908 bis 1925 15 Millionen Stück gebaut wurden.

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Diese neuen Dimensionen in Stückzahlen waren aber nicht nur eine Herausforderung für die jungen Automobilmanufakturen, auch die Zulieferer und Werkzeughersteller waren gefragt, hochproduktive und prozesssichere Produktionsmittel zu liefern. Einer der Werkzeuglieferanten für die neue Serienfertigung von Henry Ford war das Unternehmen «Ingersoll Cutting Tools», beheimatet in der Nähe von Chicago.
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