Spannfuttersysteme

Besser fräsen

| Redakteur: Luca Meister

Ein «UltraGrip»-Kraftspannfutter im Einsatz.
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Ein «UltraGrip»-Kraftspannfutter im Einsatz. (Bild: Hermle)

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Fräsprozesse lassen sich immer weiter verbessern. Nicht nur durch bessere Schneidwerkzeuge oder verbesserte Maschinen, auch die Werkzeugaufnahme spielt bei der Ausbringung einer Maschine eine entscheidende Rolle.

Mit einer hochpräzisen Werkzeugaufnahme kann die Genauigkeit der Fräsergebnisse wesentlich verbessert werden. Die Firma Diebold zum Beispiel bietet hierfür drei Produktlinien an, die für den Spezialisten am Markenzeichen des charakteristischen Goldrings erkennbar sind: «JetSleeve2.0», die neue Generation Schrumpffutter mit genialer Kühlmittelzuführung, das hochgenaue Spannzangenfutter «CentroGrip» und das Kraftspannfutter «UltraGrip». Mit diesen drei Spannfuttersystemen kann die Präzision einer Werkzeugmaschine optimal ausgenutzt werden. Alle drei Produktlinien bieten eine garantierte Rundlaufgenauigkeit von 3 Mikrometer.

Neue Generation

JetSleeve2.0 mit seiner genialen Kühlmittelzuführung hat viele neue Zerspanungsprozesse erst möglich gemacht. Wo früher erodiert werden musste, kann heute gefräst und ein Teil fertiggestellt werden – ohne Nacharbeit oder Polieren. Die JetSleeve-Kühlmittelzuführung durch das Futter erlaubt, tiefe Kavitäten zu fräsen mit garantierter Schmierung und Kühlung direkt an der Schneide. Die Späne werden durch den hohen Druck, der durch die Düsen entsteht, sofort nach dem Bruch weggeblasen. Dadurch werden Oberflächen wesentlich besser und die Standzeit der Werkzeuge erhöht sich gewaltig. Bei der neuen Generation 2.0 muss der Düsenring während des Schrumpfprozesses nicht einmal mehr entfernt werden, was zusätzlich die Nebenzeiten reduziert.

Mit solchen genauen Spannfuttern kann auch bei Standardoperationen immer um mehr als 5 Prozent besser zerspant werden. Bei einem Stundensatz von 100 Franken pro Maschine im Zweischichtbetrieb können am Tag 80 Franken (16 Stunden mal 5 CHF) eingespart werden. Bei 200 Arbeitstagen im Jahr sind das schon 16 000 Franken – nur durch den Einsatz von hochwertigen Werkzeugaufnahmen, die nur wenige Franken mehr kosten als jene in Standardqualität. Empirische Ergebnisse von Zerspanungsprozessen auf hochgenauen CNC-Fräsmaschinen bestätigen das. Fazit: Mit geringstem Kapitaleinsatz kann die Ausbringung einer hochwertigen Maschine massgeblich verbessert werden.

Hochgenau und laufruhig

CentroGrip sind hochgenaue Spannzangenfutter, die am Futterkörper einen Rundlauf – von Spannkegel zu Innenkegel – von unter 0,001 Millimeter haben. Diese Genauigkeit garantiert im System mit Spannzange, Spannmutter und Fräser eine Rundlaufgenauigkeit von 0,003 Millimeter, gemessen bei einer Länge von 3 mal dem Durchmesser. Doch bringt dies für die Zerspanung wirklich so viel? Direkte Vergleiche können das mit einem eindeutigen Ja beantworten.

UltraGrip-Kraftspannfutter bieten höchste Spannkraft und Laufruhe bei hoher Genauigkeit. Höhere Ausbringung, höhere Standzeit der Werkzeuge und verbesserte Werkstückoberflächen werden damit garantiert. Ausserdem werden die Spindeln trotz Schwerzerspanung geschont.

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