Per Laser in die Zukunft

 

04.03.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Die Lasertechnologietage des Unternehmens Trumpf Maschinen AG in Baar Ende Januar zeigten eindrucksvoll die vielseitigen Möglichkeiten des Lasers auf, wie beispielsweise das Laser-Schweissen, -Schneiden, -Markieren oder-Härten. Trumpf - der grösste Werkzeugmaschinenhersteller weltweit - hat sich im Laser-Sektor zum weltweiten Technologieführer entwickelt und generiert bereits heute 60% seines Umsatzes mit Lasertechnologie.


Vom Feinschneiden kleinster Uhrenbauteile bis zum Brennschneiden dickster Bleche bis 30 mm ist mit modernen Lasern heute alles möglich und die Bandbreite der Anwendungsbereiche liegt zwischen diesen beiden Extremen.
Die Lasertechnologietage bei Trumpf in Baar beeindruckten unter anderem durch ihr enormes technologisches Know-how und noch viel mehr durch ihren durchgängigen Praxis-Bezug. Dass der Laser heute in der Industrie überhaupt in der vielfältigen Art prozesssicher eingesetzt werden kann, liegt nicht zuletzt daran, dass Trumpf seinen ersten Industrie-Laser mit 1 kW Leistung 1985 selbst entwickelte. Der Grund für die Eigenentwicklung war, dass die damals am Markt verfügbaren Laser nicht 100?% industrietauglich waren. Oft wurden die Laser für Forschungs- und Laborbedingungen entwickelt, aber nicht für die harten Industrieeinsätze.

Glücksfall: Eigene Laserproduktion

Dieser Schritt des Unternehmens, in eine völlig neue Technologiesparte zu investieren - dem Laser - war ein Glücksfall. Denn heute 25 Jahre nach dem ersten Trumpf-Laser, macht das Familienunternehmen (Familie Leibinger) 60 Prozent seines Umsatzes mit Lasertechnologie, zum Teil als Stand-Alone-Lösung, zum Teil als integrierte Lösungen in den Blechbearbeitungsmaschinen. Gerade in ihrem Kernsegment der Blechbearbeitung verfügt die Trumpf, dank der Integration der Lasertechnologie, über ein Alleinstellungsmerkmal sondergleichen: Kein Mitbewerber der Trumpf verfügt über ein solches Laser-Know-how.
Wie Hans Marfurt (Geschäftsführer der Trumpf Maschinen AG, Baar) gegenüber dem SMM sagte, bringe in vielen Fällen gerade auch die kombinierte Bearbeitung - Stanzen - Biegen - Lasern - auf einer Maschine seinem Unternehmen in Hochtechnologie-Ländern erhebliche Vorteile. Selbst in Japan, wo ein sehr starker Mitbewerber sitzt, konnte Trumpf dank der integrierten Lasertechnologie seine Absätze deutlich steigern. Wer den japanischen Markt kenne, weiss, wie schwierig das sei, sagte H. Marfurt abschliessend.

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Vom Feinschneiden kleinster Uhrenbauteile bis zum Brennschneiden dickster Bleche bis 30 mm ist mit modernen Lasern heute alles möglich und die Bandbreite der Anwendungsbereiche liegt zwischen diesen beiden Extremen.
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