Plasmaschneiden bei voller Mobilität

 

23.03.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Trans-Cut 300 heisst das kleinste und leichteste komplette Plasmaschneidsystem seiner Klasse. Das Gerät von Fronius wird per Hand geführt und mit einem Gewicht von 14,6 Kilogramm lässt es sich bequem auf Leitern, Gerüste oder an andere exponierte Einsatzorte mitnehmen. Drei Anwender, darunter der österreichische Motorradhersteller KTM, berichten von positiven Erfahrungen.


Das innovative Plasmaschneidsystem Trans-Cut entlastet die Montage-Mitarbeiter von FSM von Mobilitätsproblemen, die üblicherweise aus mitzuführenden Gasflaschen beziehungsweise fehlenden Druckluftanschlüssen vor Ort entstehen.
Produktions- und Wartungsarbeiten, Reparaturservice, Recycling und Entsorgen unbrauchbarer Maschinen und Anlagen, des Weiteren auch Um- und Aufrüsten veralteter Technik zu vollwertig einsatzfähigem Equipment gehören zunehmend zum Geschäftsfeld in Maschinenbau und Metallhandwerk. Auf Gerüsten und unter Baustellenbedingungen ist möglichst mobiles, handliches Trennwerkzeug gefragt. Häufig setzen an den entstehenden Schnittflächen in nachfolgenden Arbeitsgängen Schweissnähte an. Eine praktikable Lösung ist das innovative Plasmaschneidverfahren Trans-Cut von Fronius: Das Werkzeug arbeitet mit dem Plasmamedium Dampf aus einer wasserbasierten Flüssigkeit, die in wechselbaren Kartuschen zur Verfügung steht, statt wie bisher üblich mit Druckluft. In der so gegebenen Unabhängigkeit von Druckluftanschlüssen oder Gasflaschen sowie in den besseren Arbeitsbedingungen mit weniger Lärm- und Schadstoffemission sehen viele Nutzer die Hauptvorteile.

Technologische und praktische Aspekte beim Plasmaschneiden

Trennen bildet einen wichtigen Arbeitsschritt sowohl in der Fertigung als auch in Reparatur, Wartung und Recycling. Dabei sind exakte Schnitte oder Öffnungen anzubringen beispielsweise für das nachfolgende Anfügen von Rohren. Oft müssen Schnitte für das Anfügen ganzer Baugruppen gesetzt werden. Thermisches Trennen weist gegenüber mechanisch spanenden Verfahren mehrere Vorteile auf. Dazu gehört die Möglichkeit, im automatisierten Betrieb grat- und staubfreie Schnittflächen zu erzeugen.

Bilder zum Beitrag
Beim Plasmaschneiden konzentriert Druckluft oder ein anderes komprimiertes Gas den Lichtbogen zwischen Elektrode und Werkstück über eine Düse auf die zu trennende Stelle im Blech. Der Gasstrahl fliesst durch eine an der Düse stark verengte Öffnung. Ionisiertes Gas, das heisst hoch energiedichtes Plasma, entlädt sich als über 20000 °C heisser Lichtbogen. Die permanente Gasströmung legt die in ihr entstehende Fuge kontinuierlich vom sich bildenden Schmelzbad frei.
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