KMT Waterjet

Leicht zu wartende Hochdruckpumpe für das Wasserstrahlschneiden

09.07.14 | Autor: Ralf Brörmann

Bild 1: Mit einer Hochleistungspumpe bis 6200 bar wird die kinetische Energie, die auf das Werkstück wirkt und das Wasserstrahlschneiden erst möglich macht, signifikant gesteigert.
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Bild 1: Mit einer Hochleistungspumpe bis 6200 bar wird die kinetische Energie, die auf das Werkstück wirkt und das Wasserstrahlschneiden erst möglich macht, signifikant gesteigert. (Bild: KMT)

Das Wasserstrahlschneiden hat sich als Trennverfahren etabliert, auch wegen der zuverlässigen Technik für Hochdruckpumpen. Die Pumpen haben mittlerweile einen Druckbereich bis 6200 bar. Eine neue Generation von Hochdruckpumpen ist durch eine intelligente Druckübersetzerkonstruktion schnell und einfach zu warten.

Die Technik des Wasserstrahlschneidens – sei es Purwasser- oder Abrasivschneiden – wird seit vielen Jahren in unterschiedlichen Industriezweigen angewendet, sodass deren Vorteile bis heute weithin bekannt sind. Dieses Kaltschneidverfahren hat sich zunehmend als lohnende Ergänzung beziehungsweise als Alternative zu herkömmlichen thermischen Methoden wie dem Plasma- oder Laserschneiden erwiesen.Die Gründe dafür sind vielfältig, angefangen bei der hohen Flexibilität, was die bearbeitbaren Werkstoffe und deren Materialstärken betrifft, über die Tatsache, dass es weder zu Materialverzug noch zur Randzonenaufhärtung kommt, bis hin zur hohen Schnittkantenqualität, die eine Nachbearbeitung in den allermeisten Fällen unnötig macht.

Dabei galt ein Wasserdruck von circa 4000 bar lange Zeit als Standard. Doch natürlich macht der technische Fortschritt auch vor der Wasserstrahl-Schneidtechnik nicht halt, sodass sich der Druckbereich in jüngerer Vergangenheit nach oben erweitert hat. Die KMT Waterjet Systems, Anbieter der Hochdruck- und Schneidkopfausrüstung für Wasserstrahl-Schneidanlagen mit Europazentrale in Bad Nauheim, hat durch die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Pumpentechnik einen Schneiddruck von bis zu 6200 bar möglich gemacht.

Diese Entwicklung, die immerhin den konventionellen Druckbereich beim Wasserstrahlschneiden um ungefähr 50 % erhöhen konnte, war ein logischer Schritt auf dem Weg zu einer effektiveren Nutzung der vorhandenen Ressourcen.

Wasser aus der Schneiddüse hat eine Geschwindigkeit bis zu Mach 2,5

So kann eine Anlage mit einem Druckbereich von 6200 bar (Bild 1) bei gleicher Leistung einen höheren Druck aufbauen. Dieser beschleunigt das Wasser aus der Schneiddüse auf eine Geschwindigkeit bis zu Mach 2,5. Auf diese Weise wird die kinetische Energie, die auf das Werkstück wirkt und dann das Schneiden erst möglich macht, signifikant gesteigert.

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