Direktantriebstechnik auf dem Vormarsch

04.12.2009 | Redakteur: Redaktion SMM

High-Torque-Motoren des Typs DST von Baumüller.

An Maschinenkonzepte jeder Art werden heute grosse Anforderungen gestellt. Neben höherer Produktivität und Verfügbarkeit und einer verbesserten Energieeffizienz soll auch die Reduzierung von Kosten erreicht werden. Mit wartungsintensiven Getrieben und stark verlustbehafteten Normmotoren oder hydraulischen Systemen werden diese Ziele jedoch ungenügend erreicht. Vielmehr laufen Direktantriebslösungen den herkömmlichen Motor-Getriebe-Kombinationen immer mehr den Rang ab.

joe. Bereits seit 1991 nimmt Baumüller eine Vorreiterrolle in der Direktantriebstechnik ein. Kundenforderungen nach höherer Produktivität und Flexibilität, nach einer Verbesserung in der Prozessregelbarkeit und nach einer hohen Verfügbarkeit und Lebensdauer der Maschine sind Gründe, den Einsatz von elektrischen Direktantrieben bei modernen Produktionsanlagen verstärkt zu berücksichtigen.

Weniger Wartungsaufwand dank Direktantriebstechnik

Im Vergleich zu herkömmlichen Motor-Getriebe-Kombinationen fallen bei Direktantrieben wartungsanfällige Übertragungskomponenten wie Riemen und Zahngetriebe weg. Dadurch reduzieren sich zeit- und kostenintensive Wartungsintervalle (die beispielsweise auf den Wechsel von Getriebeöl zurückzuführen sind) auf ein Minimum und die Verfügbarkeit der Anlagen wird wesentlich erhöht.

Der Wegfall des Getriebes ermöglicht zudem einen spielfreien Antrieb und eine durch die höhere Regelgüte bedingte bessere Rundlaufqualität. Schwankungen von Betriebsparametern können im Regler anhand von Softwareprogrammen berücksichtigt und ausgeglichen werden. Dadurch lässt sich mit Hilfe der Direktantriebstechnik die Produktqualität steigern und Ausschuss wird reduziert.

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