Automatisierte Werkzeugverwaltung
04.03.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM
Das Unternehmen Eichenberger (Kugelgewindetrieb) setzt seit kurzem auf eine automatisierte Werkzeugverwaltung. Die Vorteile des neuen Tool-Managementsystems für die Fertigung sind - langfristig gesehen - geringere Werkzeugkosten und eine höhere Fertigungs-Transparenz.
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Um die Werkzeugbewirtschaftung bei der Eichenberger Gewinde AG zu optimieren, wurde kürzlich in ein neues Werkzeugverwaltungs und -ausgabesystem von Gühring (Schweiz) investiert. Das System sorgt für eine gezielte Werkzeuglogistik, das alle Werkzeug-Entnahmen und -Rückgaben steuert.
Warum ist die Werkzeugverwaltung so wichtig? Die hohen Preise und der Spezialisierungsgrad der Werkzeuge machen eine Optimierung der Lagerbestände erforderlich. Laut Gühring (Schweiz) AG sind 16% der Produktionsstillstände auf fehlendes Werkzeug zurückzuführen. Vorarbeiter verbringen 40 bis 60% ihrer Arbeitszeit auf der Werkzeugsuche, mit Bestellungen, Informationsbeschaffung und Bestandsaufnahme. 30 bis 60% der Werkzeugbestände sind unkontrolliert im Umlauf (sogenannte Parallellager).
Früher: keine optimale Kontrolle
Oft geht bei solchen Zuständen jede Kontrolle über den Werkzeugbedarf verloren. Bestellungen nach Bedarf und in der angemessenen Stückzahl sind kaum möglich. Insbesondere ist das der Fall, wenn keine zentrale Werkzeugausgabe im Unternehmen eingerichtet ist.
Hier genau setzt der neue softwareunterstützte TM-Werkzeugautomat (TM = Tool Management) von Gühring an, in dem fast alle im Unternehmen genutzten Werkzeuge verwaltet und gesichert gelagert sind. Bei jeder Anfrage prüft der Rechner, ob das gewünschte Werkzeug auch vorhanden ist, zeigt dem Benutzer an, wo es sich befindet und entriegelt gegebenenfalls die betreffende Schublade. Weiter nimmt er die Abbuchung vor und führt laufend Buch über die im Automaten vorhandenen Produkte.
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