Die Lebenszykluskosten
in den Griff bekommen
03.02.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM
Die Instandhaltung bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und den Instandhaltungs- bzw. Lebenszykluskosten. Lösungen findet man darum nur mit einem integrierten Ansatz, mit welchem man den gesamten Lebenszyklus betrachtet. Das «Maintenance & Physical Asset Management» ist ein integrierter Ansatz, um die Lebenszykluskosten in den Griff zu bekommen.
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Studien zeigen, dass die Kosten für die Bewirtschaftung von Produktionsanlagen, Technischen Objekten etc. astronomisch gestiegen sind. Daraus wurde der Schluss gezogen, dass die traditionelle Betrachtungsweise für Beschaffung und Betrieb nicht mehr den heutigen Anforderungen genügt. Die Forderung nach einem umfassenden Prozess für die Bewirtschaftung von technischen Objekten, von der Projektdefinition bis zum Rückbau, ist entstanden.
Im angelsächsischen Raum befasst man sich schon seit einigen Jahren mit dieser Thematik. Der Begriff Asset Management ist daher naheliegend, denn ein Asset ist eine Anlage oder ein Objekt. Dass der Begriff auch in der Finanzbranche gebräuchlich ist, stört nur diejenigen, die sich mit der Thematik nicht auseinandersetzen wollen. Viele haben schon früh realisiert, dass auch technische Objekte finanzielle Anlagen sind und somit über den gesamten Lebenszyklus optimal betreut werden müssen, damit die erwarteten Erträge erwirtschaftet werden können.
Instandhaltung ist ein wichtiger Teil des Asset Managements ?
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? denn sie beeinflusst während der Betriebsphase ungefähr 80% der gesamten Life Cycle Costs (Lebenszykluskosten).
Physical Asset Management befasst sich im Wesentlichen mit:
? Investitionsoptimierung
? Nutzenoptimierung
? Werterhaltungsstrategie
Das Institut für Asset Management definiert den Begriff «Asset Management» wie folgt:
Investitionsgüter einer Organisation über den gesamten Lebenszyklus optimal zu lenken und nachhaltig betreiben, um ein geplantes Ergebnis mit möglichst kleinem Aufwand zu erreichen.
Asset-Management-Prozess ist in sechs Teilprozesse aufgeteilt:
? Projektdefinition
? Entwickeln
? Bauen
? Betreiben und Optimieren
? Instandhalten und Verbessern
? Aus dem Betrieb nehmen und Rückbauen
Die Anforderungen an das Asset Management sind in Abb. 2 dargestellt. Im Detail sind dies:
? Sicherheit im Betrieb der Produktionsanlagen
? Zuverlässige Komponenten
? Erreichen der definierten Leistungsparameter
? Kontinuierliche Verbesserung der Anlagenleistung
? Flexibilität um auf die Marktbedürfnisse reagieren zu können
? Erreichen oder Übertreffen der geplanten Revisionszyklen/Lebensdauer der Anlage/Komponenten
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