Spannfutter

Ifanger AG: Präzisionsspannfutter verbessert Werkzeugstandzeit

19.07.12 | Redakteur: Matthias Vogel

60 Prozent der bei Fa. Bach bearbeiteten Werkstücke bestehen aus Aluminium.
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60 Prozent der bei Fa. Bach bearbeiteten Werkstücke bestehen aus Aluminium. (Bild: Albrecht Präzision)

Zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit investierte ein dänischer Lohnfertiger in eine vollautomatisierte Fertigungszelle mit Palettenwechsler und grossem Werkzeugspeicher.

Die Firma Jan Bach Maskinfabrik, Lohnfertiger im dänischen Skælskør, ist vorwiegend für skandinavische Kunden aus dem Apparatebau, der Elektronik und Medizintechnik tätig. Das Leistungsangebot reicht von der Entwicklung über die Erstmuster- und Nullserienfertigung bis zur Produktion in Losen von 10 bis 1000 Stück. Die Firma Ifanger AG hat die Vertretung in der Schweiz

Müssen den Ansprüchen genügen

Die wachsende Komplexität der Kundenteile und der Termindruck veranlassten Geschäftsführer Jan Bach zur Investition in eine Fertigungszelle Mazak Variaxis 630-5X. Als die Anlage mit der 5-Achs-Simultansteuerung, 16 Paletten und einem Speicher für 288 Werkzeuge Mitte 2009 installiert wurde, gab es in Europa nur eine weitere Anlage dieser Ausführung. «Um die produktive Zeit möglichst hochzuschrauben, benötigen wir einen hohen Automatisierungsgrad», erläutert Jan Bach. «Aber damit allein ist es nicht getan», führt er weiter aus, «auch die Betriebsmittel und das Umfeld der Maschine müssen den damit verbundenen Ansprüchen genügen.» Das betrifft neben den Werkzeugen im Besonderen deren Spannfutter. Denn als Lohnfertiger möchte sich Jan Bach beim Umrüsten auf ein neues Produkt keine Gedanken über die einzusetzende Werkzeug-Spannfutter-Kombination machen.

Wiederhol- und gleichbleibende Spanngenauigkeit

Bei der Suche nach geeigneten Spannfuttern nutzte das Team um Jan Bach auch das Fachwissen von Peter Nellemann. Der Spezialist von der Albrecht-Vertretung in Dänemark hatte schon früher verschiedene APC-Spannfutter mit SK-40-Aufnahmen zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Sichere Kraftübertragung, bessere Wiederholgenauigkeit und gleichbleibend hohe Spanngenauigkeit gaben den Ausschlag. Dazu Jan Bach: «Zahlreiche Spannfutter beeindrucken anfangs durch ihre hohe Genauigkeit. Leider lässt diese im Laufe der Zeit nach und wir haben mit der Wiederholgenauigkeit unsere Probleme.» Bei den APC-Spannfuttern überzeugte ihn vor allem die sehr sichere Kraftübertragung und Zuverlässigkeit trotz der teilweise schnell wechselnden Produktionsbedingungen.

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