Zerspanung

Heller fertigen Heller

22.05.12 | Redakteur: Matthias Böhm

Vor der eigentlichen Montage gibt’s es noch den letzten Schliff.
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Vor der eigentlichen Montage gibt’s es noch den letzten Schliff. (Bild: Matthias Böhm)

>> Die SMM-Redaktion konnte Ende April in die Produktion der Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH blicken. Heller macht das, was viele andere Werkzeugmaschinenbauer längst outgesourct haben: Sie zerspanen ihre Baugruppen und Werkstücke ihrer Werkzeugmaschinen noch selbst. Und das auf den eigenen Heller-Maschinen. Die Heller-Produktion ist die beste Werbung für deren Werkzeugmaschinen, besser kann man es kaum machen.

Liegen die Kernkompetenzen vieler Werkzeugmaschinenbauer heute nur noch im Montieren der Maschinen, stösst man bei dem mehrheitlich in Familienbesitz befindlichen Unternehmen Heller auf tiefer liegende Kompetenzen: Hier wird vom Maschinenbett über die Drehschwenktische bis hin zu den Spindeln alles in die eigene Hand genommen: oder besser, zerspant.

Doch Fertigungstiefe muss sich lohnen, insbesondere wirtschaftlich. Sonst nützt die höchste Fertigungstiefe nichts. Genau dies ist bei Heller der Fall, nicht ohne Grund. Ein Rundgang durch die Teilefertigung zeigt auf, warum das so ist. Erstens setzt das Unternehmen auf seinen eigenen Maschinenpark. Zweitens hat das Unternehmen seine Maschinen verkettet und ermöglicht so sehr hohe Maschinenlaufzeiten.

Fastems-System – das Herzstück in der Produktion

Das Herzstück in der Produktion bildet ein Fastems-System, das vier Heller-Werkzeugmaschinen mit Werkstücken versorgt. Dr.-Ing. Peter Herrmann (Fertigungsleiter), der durch die Produktion führte, sagte gegenüber dem SMM, es sei entscheidend, dass sie an neuen Logistikkonzepten für die Fertigung und Montage arbeiten, um zukünftig noch schneller und flexibler auf Markt- und Kundenanforderungen reagieren zu können.

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