Neue Armierungstechnik für Kunststoffprofile

 

28.06.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Fehlerhafte Verpressungen können erkannt werden

Kunststoffprofile dieser Art bestehen aus einer Vielzahl von unidirektional verlaufenden Fasern, die mit der Harzmatrix chemisch gebunden sind. Verletzte Einzelfasern können Verletzungen nicht an andere Fasern weiterleiten. Durch den Einsatz von Körperschall- und Hybridsensoren kann die Intensität des Körperschalls während dem Pressvorgang überwacht werden und dadurch fehlerhafte Verpressungen qualitätssichernd erkannt werden. Je nach Anforderungsprofil werden die Kunststoffprofile mit Glasfasern, Kohlenstofffasern, Aramidfasern, Keramikfasern oder Fasern aus Aluminiumoxid, Siliciumdioxid und Nylonfasern verstärkt.

Langfristig resistente Verbindungen


Bilder zum Beitrag
Hinsichtlich Einbauort, Funktion oder UV-Strahlung sind faserverstärkte Kunststoffprofile mit einer Schutzschicht versehen. Die Eintrittszonen in die Armaturen werden beispielsweise aus Teflon, Silikon oder EPDM abgedichtet. In der Regel handelt es sich beim Kunststoffprofil um ein VoIlprofil oder Hohlprofil mit Stützeinlage.
Bei der vorliegenden Erfindung wurde die Aufgabe gestellt, eine sichere Armierung von Kunststoffprofilen mit Metallarmaturen zu schaffen. Sie soll über sehr lange Zeiträume und nach Alterung durch Temperaturschwankungen und Umwelteinflüsse eine berechenbare, stabile und kriechfeste Verbindung gewährleisten. In der Patentschrift unter www.wertech.ch wird auch das exzentrische Armieren gezeigt und beschrieben.
Autor
Toni Wermelinger (er war ab 1978 Mitglied einer Arbeitsgruppe der Firmen Dätwyler Altdorf, Pfisterer Stuttgart und Sefag AG Malters, die sich intensiv mit der Armierung von faserverstärkten Kunststoffprofilen für Isolatoren beschäftigte)
Information
Toni Wermelinger
Under-Neuhus 11, 6017 Ruswil
Tel. 041 495 22 83, Fax 041 495 34 17
wertech@abix.ch, www.wertech.ch
Bild: Wermelinger
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