Additive Fertigung

FIT AG präsentiert erste 3D-Druck-Fabrik weltweit

| Redakteur: Bernhard Richter

Das markante 7-geschossige Bauwerk ist in Architektur und Innenarchitektur ein Aushängeschild für die noch junge Fertigungstechnik 3D-Druck.
Das markante 7-geschossige Bauwerk ist in Architektur und Innenarchitektur ein Aushängeschild für die noch junge Fertigungstechnik 3D-Druck. (Bild: konstruktionspraxis/Richter)

Anlässlich des 7. Technologietages der FIT AG präsentierte das Unternehmen mit Sitz in der Oberpfalz die neue Fertigungshalle sowie das umfangreiche Spektrum an Leistungen. Rund 1200 geladene Gäste konnten sich ein Bild von der weltweit ersten 3D-Druck-Fabrik machen.

Bereits zum 7. Mal fand der Technologietag der FIT AG statt. Im Rahmen dieser Hausausstellung konnten sich Fachleute und fachlich Interessierte industriellen 3D-Druck, oder richtiger, additive Fertigung, live anschauen. Eine qualitativ hochwertige Vortragsreihe rundete die Praxiseindrücke ab. Die FIT AG ist eines der erfolgreichsten Service-Unternehmen in der Additiven Fertigung und hat ihren Firmenhauptsitz im oberpfälzischen Lupburg. Ihre Kunden kommen unter anderem aus der Automobilbranche und dem Motorsport, aber auch aus der Medizintechnik und Luft- und Raumfahrt.

Rückblick

2015 hat das Unternehmen angekündigt, 20 Millionen Euro in die erste Fabrik zu investieren, die rein auf die Additive Fertigung ausgerichtet ist. Die Zwischenzeit hat FIT genutzt, die Fertigung auf zwei Stockwerken auf industriellen Massstab zu heben. Ein ganzes Stockwerk ist der Additiven Fertigung von Metallteilen gewidmet, so dass die Firma heute die grössten Kapazitäten für additiv gefertigte Metallteile weltweit beanspruchen kann. Ein weiteres Stockwerk steht für die Additive Fertigung von Kunststoffteilen, meist Prototypen für den Fahrzeugbau, zur Verfügung. In ihrem Maschinenpark nutzt FIT eine Vielzahl von Verfahren und Maschinen, insbesondere im Bereich der Qualitätssicherung sowie ergänzender additiver Verfahren für die Herstellung von Klein- und Sonderserien.

Die weltweit erste Fabrik rein für Additive Fertigung

„Für uns waren die letzten drei Jahre erfreulicherweise durch ein starkes Wachstum geprägt. Wir konnten unsere bestehenden Kundenbeziehungen erfolgreich ausbauen und wichtige neue Kunden hinzugewinnen. Durch erfolgreiche Akquisitionen und Beteiligungen schärften wir weiter unser Profil als führender Anbieter in den Bereichen Additive Fertigung und Prototypenbau“, erklärt Carl Fruth, Firmengründer und Vorstandsvorsitzender der FIT AG.

Die FIT Factory ist in einem internationalen Umfeld einzigartig in Bezug auf Fertigungskapazität und Automatisierungstechnik und soll als Vorlage für weitere AM-Fabriken der FIT Gruppe dienen. Auch das neue, grössere Verwaltungsgebäude mit Arbeitsplätzen für über 200 Mitarbeiter wurde am Technologietag eingeweiht.

Zukunft additiver Fertigung

Wissenschaft

Zukunft additiver Fertigung

10.11.16 - Die Fertigungstechnik ist um eine neue Verfahrensgruppe reicher: Die additive Fertigung (AM, Additive Manufacturing) ermöglicht die Herstellung von Geometrien, die subtraktiv, d.h. abtragend, nicht möglich sind. Von den circa 100 verschiedenen Verfahrensvarianten dieser Gruppe erscheinen bisher nur wenige als industrielle Fertigungsverfahren geeignet. Die eröffnen aber spannende Perspektiven. lesen

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