Flurförderzeuge

Gold, Silber und Bronze für die Gebrauchten

| Redakteur: Bernd Maienschein

Gebrauchtfahrzeuge werden bei Still nach einem einheitlichen Qualitätsstandard generalüberholt und auf den neuesten Stand gebracht.
Gebrauchtfahrzeuge werden bei Still nach einem einheitlichen Qualitätsstandard generalüberholt und auf den neuesten Stand gebracht. (Bild: Still)

Bei Gabelstaplern verhält es sich ähnlich wie bei Autos: Immer mehr werden finanziert und stehen am Ende wieder beim Händler auf dem Hof. Doch dann gehören sie längst nicht zum „alten Eisen“, sondern werden vielmehr für ihr Second Life aufgearbeitet. Ganz grundsätzlich kommt Miete und Service immer größere Bedeutung zu.

Nehmen wir beispielsweise Still. Der Hamburger Hersteller von Gabelstaplern im Premiumsegment hat in den letzten Jahren sein Know-how im Dienstleistungs- und Servicebereich enorm gestärkt. Erreicht haben die Fördertechnikhersteller das mit weltweiten Aufarbeitungszentren für Gebrauchtfahrzeuge und durch die schrittweise Etablierung von deutschlandweiten Kompetenzzentren für Miete und Service.

Triebfedern Saisonschwankungen und Marktdynamik

Diese Miet- und Servicezentren sind auf maßgeschneiderte Finanzierungsoptionen und Mietvarianten spezialisiert. Erst im Mai und Juni 2017 hat Still im hessischen Kassel und in Neu-Ulm an der Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg zwei weitere Miet- und Servicezentren eröffnet – nach Rostock-Bentwisch und Ravensburg im Jahr 2016 –, um auch Kunden in diesen Regionen kompetent zu bedienen.

Fragt man nach den Gründen für das verstärkte Engagement der Hamburger in den Bereichen Miete und Serviceleistungen, kristallisieren sich zwei Triebfedern heraus: zum einen die Tatsache, dass viele Kunden des Unternehmens mit ihrer Logistik auf starke saisonale Schwankungen reagieren müssen. Der zweite Grund ist die weltweit wachsende Marktdynamik mit kürzeren Veränderungszyklen, die Unternehmen vor allem vor logistische Herausforderungen stellen würden. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, müssten Betriebe auf Veränderungen schnell reagieren können. Intralogistische Prozesse sollten deshalb flexibel und skalierbar sein. Still treibt diese Entwicklung mit passgenauen Finanzierungsnageboten, unterschiedlichen Varianten der Miete und mit dem Verkauf von Second-Life-Geräten, also aufgearbeiteten Gebrauchtfahrzeugen, voran.

Der Markt für Second-Life-Fahrzeuge entwickelt sich sehr gut

Insbesondere der Markt für aufgearbeitete Gabelstapler hat sich nach Angaben von Still inzwischen „zu einem Wirtschaftszweig von erheblicher Bedeutung entwickelt“. Immer mehr Kunden hätten erkannt, dass es nicht zwangsläufig ein „Neuer“ sein müsse, sondern dass ein guter Gebrauchter die zu bewältigende Aufgabe ebenso lösen kann. Die Vorteile von aufgearbeiteten gebrauchten Staplern liegen dabei auf der Hand: Mit nach Herstellerqualität aufbereiteten Fahrzeugen erhalten die Kunden ein garantiertes Maß an Qualität. Die Gewährleistung sowie das komplette Angebot des Still-Partnerplans inklusive Finanzierungsmöglichkeiten sind inbegriffen. Der Preisvorteil des Gebrauchtgeräts gegenüber einer Neuanschaffung lässt sich nicht wegdiskutieren. Ein weiterer Vorteil: Das Gerät ist sofort verfügbar.

Sechs Montage Gewährleistung für Gold-Stapler

Still hat zur Sicherung einer hohen Qualität bei der Aufarbeitung schon 2003 eine Gebrauchtgeräte-Klassifizierung in den Stufen Gold, Silber und Bronze eingeführt. In dem europaweit einheitlichen System wird jedes Gebrauchtgerät nach den Merkmalen Technik, Gewährleistung, Optik, Gerätealter und – bei Elektrogeräten – Batteriezustand kategorisiert. Während die Fahrzeuge aller Klassifizierungsstufen FEM-geprüft sind (ehemals UVV), kommen bereits bei der Silber-Kategorie beispielsweise eine hochwertige Neulackierung, eine Überprüfung sämtlicher Technikkomponenten sowie eine dreimonatige Gewährleistung hinzu. Fahrzeuge der Gold-Klasse können sogar sechs Monate Gewährleistung vorweisen, außerdem eine komplette Neulackierung sowie eine Generalüberholung der Technik.

Weitere Informationen: http://www.still.de/

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