Rego-Fix Spannsystem in der Dentaltechnik

In schwieriger Umgebung prozesssicher spannen mit Rego-Fix

| Autor / Redakteur: Konrad Mücke / Anne Richter

Ideal für Zahntechniker: Das leicht zu bedienende und einfach zu reinigende Spannsystem Micrun mit Präzisionsspannzangen und einer glatten Spannmutter spannt kleinste Bohr- und Fräswerkzeuge prozesssicher und exakt rundlaufend auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen.
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Ideal für Zahntechniker: Das leicht zu bedienende und einfach zu reinigende Spannsystem Micrun mit Präzisionsspannzangen und einer glatten Spannmutter spannt kleinste Bohr- und Fräswerkzeuge prozesssicher und exakt rundlaufend auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen. (Bild: Rego-Fix)

Staub, Späne und Kühlmittel stellen besondere Forderungen an das genaue Einspannen kleiner Bohr- und Fräswerkzeuge. Beim Dentaltechniker Fischler Camtech AG bewährt sich das Spannsystem von Rego-Fix.

Die digitale Prozesskette hat die Dentaltechnik grundlegend verändert», berichtet Felix Fischler, der zusammen mit seinem Vater die Firma Fischler Camtech AG gegründet hat. Vor etwa einem Jahr haben die beiden ihr derzeitiges Unternehmen in Möhlin, einem kleinen Ort bei Basel, gegründet. Sie haben ein klassisch analog arbeitendes Dentallabor mit einem Systemhaus für CAD-CAM und CNC-Fräsen vereint.

Durchgängige Prozesskette vom digitalen Foto zum passgenauen Zahnersatz

Die Zahntechniker in Möhlin bieten die komplette Prozesskette vom digitalen Kieferabdruck, dem Scan, bis zum fertig bearbeiteten Implantat und Zahnersatz. Diesen kann der Zahnarzt ohne weitere Nacharbeit einsetzen. Fischler führt aus: «Patienten erwarten heute bei kürzesten Behandlungszeiten und minimalen Kosten höchste Qualität hinsichtlich der Passgenauigkeit und der Optik. Mit unserem digitalen Workflow in der Dentaltechnik entsprechen wir diesen Forderungen. Wir sehen diese Technologie als richtungsweisend für die Zukunft in der Dentaltechnik. Zahntechnikern und Zahnärzten bieten wir dazu umfangreiche Informationen und Trainings.»

Bereits heute fertigen die Dentaltechniker in Möhlin mithilfe von CAD/CAM-Daten Abutments, Schienen, Kronen, Brücken und umfassenden Zahn­ersatz. Die dafür benötigten Geometriedaten erhalten sie zum einen als Bilddaten (Intraoralscans) von Zahnärzten, zum anderen als bereits vorbearbeitete STL-Daten von Dentallaboren. Bei der Fischler Camtech AG arbeiten zum einen Zahntechniker, die über grundlegende Kenntnisse zu Zahnchirurgie, Zahnprothetik und zu den Arbeitsprozessen beim Zahnarzt verfügen. Zum anderen bereiten Spezialisten für CAD/CAM-Technologien die Daten aus den Kieferbildern der Patienten für die Fertigung auf. Sie erstellen die erforderlichen CNC-Programme und bedienen die CNC-Maschinen. «Allein mit dieser Kombination zweier sehr unterschiedlicher Know-how-Bereiche können wir das digitale Zahnlabor erfolgreich verwirklichen. Ein wechselseitiger Informationsaustausch ist entscheidend wichtig», erläutert Fischler. Gefertigt wird auf zwei fünfachsigen CNC-Maschinen, die speziell auf Dentaltechnik ausgelegt sind. Diese verwenden standardisierte Ronden (blanks) als Rohlinge, die sie automatisch in den Arbeitsbereich einwechseln. Wahlweise können die Maschinen aber auch Blöcke oder Stangen in Spannstöcken aufnehmen.

Staub und Späne beeinträchtigen Werkzeugspannung und -wechsel

Im Dentallabor sind im Wechsel Titan, Chrom-Kobalt (CrCo), Zirkon-, Glas- und Mischkeramiken als Grünlinge, Wachs und auch Kunststoffe, wie PEEK und PMMA, zu bearbeiten. «Speziell dieser Wechsel bei den Werkstoffen konfrontiert uns mit besonderen Forderungen», erläutert Fischler. Wechselnd müssen die Zahntechniker trocken oder unter Kühlschmiermitteln bearbeiten. Zudem ist für das grosse Werkstückspektrum eine Vielzahl unterschiedlicher Werkzeuge erforderlich. Harte Werkstoffe, Titan und CrCo, fräsen die Dentaltechniker bevorzugt mit zwei- oder dreischneidigen, weiche und zähe Werkstoffe, zum Beispiel PEEK und
PMMA, mit einschneidigen, äusserst scharf geschliffenen Werkzeugen. Für hohe Genauigkeiten sind zudem Fräswerkzeuge mit minimaler Auskrag­länge vorteilhaft. Das minimiert die radiale Abdrängung speziell bei schlanken Werkzeugen kleinster Durchmesser. Deshalb müssen die CNC-Maschinen häufig Bohr- und Fräswerkzeuge wechseln.

Dabei bedingen feine, staubige Späne die besondere Aufmerksamkeit und Sorgfalt des Bedienpersonals der Maschinen. Speziell beim Bearbeiten von Grünlingen (Pressteilen aus Keramikpulver) entstehen sehr abrasive Staubpartikel, die durch Feuchtigkeit und Kühlschmiermittel verkleben und verkrusten. Deshalb müssen diese Stäube immer sorgfältig abgesaugt werden. Vor einem Wechsel von trockener Bearbeitung auf die Bearbeitung unter Kühlschmierung muss das Personal den Arbeitsraum der Maschinen gewissenhaft reinigen. Dies betrifft auch die Spannsysteme für die Bohr- und Fräswerkzeuge. Wie Fischler berichtet, gelang dies bei der ehemals eingesetzten Ausführung der Frässpindeln und Spannsysteme allerdings nur unzureichend. «Maschinen mit Motor-Frässpindeln, in die der Konus für Spannzangen direkt integriert ist, haben sich als ungünstig erwiesen. Beim Werkzeugwechsel können Staub und Späne in die Werkzeugaufnahme und die Spindel eindringen. Dabei ist es beinahe unmöglich, den Konus und die Spannzangen ausreichend sorgfältig zu reinigen», ergänzt Fischler. Allerdings können bereits kleinste Späne und anhaftender Staub speziell bei kleinen Werkzeugen erheblich den Rundlauf und die Einspannlänge beeinträchtigen. Das verursacht aber unzulässige Abweichungen in den gefertigten Geometrien und beeinträchtigt deutlich sichtbar die Oberflächen­güte, insbesondere beim Fräsen von Freiformflächen an Zahnersatz.

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