Solidworks World 2010 kündigt «Cloud» an
23.03.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM
Mit rund 5000 Teilnehmern verzeichnete die diesjährige Konferenz von Solidworks im kalifornischen Anaheim einen Besucherrekord. Den Visionen des Avatar-Regisseurs James Cameron folgte die Ankündigung von grundlegenden Veränderungen in der Systemstruktur der Bereiche CAD, PDM und Simulation. Cloud Computing soll in absehbarer Zeit auch für die Konstruktion ein Thema werden.
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mei. Bereits während der ersten General Session sprach Solidworks? CEO Jeff Ray die Richtung der neusten Entwicklungen und die damit verbundenen neuen Arbeitsweisen an. Cloud Computing soll schon bald auch in der Konstruktion angewendet werden und im gleichen Zug auch die ständige Verfügbarkeit von konstant aktualisierten Daten gewährleisten. Einfache Konstruktionsprozesse oder kurze Modell-Konsultierungen sollen neben dem Computer zukünftig auch über Geräte wie beispielsweise das iPhone oder ähnliche Touchscreen-basierte Anwendungen vollzogen werden können.
Das könnte bald heissen, dass zum Beispiel ein Konstrukteur auf seinem Arbeitsweg im Zug noch ein Detail modifiziert, während der sich bereits im Büro befindende Ingenieur an derselben Baugruppe eine Änderung durchführt. Oder der Entwickler kann nach seinem Einfall zur Lösung eines Problems beim Abendessen das Szenario umgehend über das Internet prüfen.
Cloud Computing fördert Effizienz
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Die Grundidee von Cloud Computing zeichnet sich dadurch aus, dass Rechenkapazität, Datenspeicher und fertige Programmpakete über ein Netzwerk zur Verfügung gestellt werden. Diese IT-Landschaft wird nicht mehr vom Anwender selbst betrieben, sondern von einem Dienst «gemietet». So muss lokal keine Software mehr installiert werden, was sowohl Infrastruktur und Server-Ansammlungen als auch komplexe Archivierungsprozesse erspart. Dies resultiert in ökonomischeren Business-Modellen, wie man sie bereits aus dem CRM-Bereich kennt. Ausserdem können Risiken minimiert werden; bei einem Absturz gehen beispielsweise keine Daten verloren. Wegen der Problematik der Datensicherheit werden sowohl private als auch öffentliche Clouds zur Anwendung kommen. Wie das Szenario mit der Lizenzierung abgehalten werden könnte, wurde noch nicht bekannt gegeben.
Enovia V6 soll beispielsweise schon in absehbarer Zukunft über eine Cloud verfügbar sein.
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