Selbstständige Konstrukteure: Wer verdient mehr?
19.02.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM
Eine in Deutschland veröffentliche Untersuchung zeigt auf, das freiberufliche Konstrukteure im Durchschnitt einen Stundensatz von 64 Euro fordern. Das ergab eine Marktstudie der IT-Personalagentur GULP. Ein tieferer Blick in die GULP Profile eröffnet ein interessantes Detail: Konstrukteure, die aktuell verfügbar und auf Projektsuche sind, fordern im Schnitt 61 Euro. CATIA, Pro/Engineer, AutoCAD & Co.: Zusätzliche Rollen und Tätigkeiten bringen höhere Stundensätze als die reine Konstruktion-
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Laut der IT-Personalagentur GULP ist davon auszugehen, dass gerade Freelancer ihre Stundensatzforderung den jetzigen Marktgegebenheiten angepasst haben. Die Honorarforderungen der Konstrukteure scheinen demnach leicht zu sinken. Hohe Stundensatzforderungen sind bei den Konstrukteuren außerdem eher die Ausnahme: Mehr als 80 Euro verlangen nur 14,4 Prozent von ihnen. Wie können aber Konstrukteure ihren Stundensatz erhöhen?
Reine Konstruktionsarbeiten unter 50 Euro
Externe Mitarbeiter, die "reine" Konstruktionsaufgaben übernehmen, liegen mit ihren Forderungen meist im Bereich unter 50 Euro. Sie konstruieren zum Beispiel Fahrwerks- und Getriebekomponenten oder Motorgehäuse im Automotive-Bereich. "Wichtig für das persönlichen Honorar sind die verschiedenen Rollen im Projekt, die Berufserfahrung, etwaige Alleinstellungsmerkmale oder Zusatzqualifikationen", so Stefan Symanek, Marketing-Leiter von GULP. "Mit Prozesswissen und Branchenkenntnis lässt sich der Stundensatz auch im Konstruktions-Bereich erhöhen."
Honorare, die über dem durchschnittlichen Stundensatz für Konstrukteure liegen, können zum Beispiel folgende Freiberufler fordern:
Ein Konstrukteur mit viel Erfahrung kann den Support für ein CAD-Programm im Unternehmen übernehmen. Er unterstützt diejenigen Konstrukteure, die das Programm derzeit im Einsatz haben, beantwortet Fragen zu Funktionalität und den Methoden des Programms oder hält Workshops ab. Dafür muss er Expertenwissen und mehrjährige Erfahrung in der Konstruktion mitbringen.
PDM und PLM sind gefordert
Konstrukteure sind eingebunden in den Prozess der Produktentwicklung und –fertigung, so dass von ihnen oft Kenntnisse im Produkt-Daten-Management (PDM) oder Produkt-Lebenszyklus-Management (PLM) gefordert werden. Kenntnisse in Software wie Windchill PDM Link oder Enovia werden für solche Projekte neben dem Konstruktions-Know-how oft nachgefragt. Wenn ein Freelancer PDM Service Consulting, PDM-Methodenentwicklung und -Prozessgestaltung oder Change Management übernimmt, hat das meist positive Auswirkungen auf den Stundensatz.
Auch Wissen im Bereich Qualitätsmanagement (u.a. TQM, Engineering Process Improvement, Testen) kann einem selbstständigen Konstrukteur zu besser bezahlten Rollen im Projekt verhelfen - Prozessdefinition und –verbesserung sowie Risikodefinition und –bewertung sind hier beispielhafte Tätigkeiten.
Welche CAD-Systeme sind gefragt?
Die in Projektanfragen über GULP am häufigsten nachgefragten...
Reine Konstruktionsarbeiten unter 50 Euro
Externe Mitarbeiter, die "reine" Konstruktionsaufgaben übernehmen, liegen mit ihren Forderungen meist im Bereich unter 50 Euro. Sie konstruieren zum Beispiel Fahrwerks- und Getriebekomponenten oder Motorgehäuse im Automotive-Bereich. "Wichtig für das persönlichen Honorar sind die verschiedenen Rollen im Projekt, die Berufserfahrung, etwaige Alleinstellungsmerkmale oder Zusatzqualifikationen", so Stefan Symanek, Marketing-Leiter von GULP. "Mit Prozesswissen und Branchenkenntnis lässt sich der Stundensatz auch im Konstruktions-Bereich erhöhen."
Honorare, die über dem durchschnittlichen Stundensatz für Konstrukteure liegen, können zum Beispiel folgende Freiberufler fordern:
Ein Konstrukteur mit viel Erfahrung kann den Support für ein CAD-Programm im Unternehmen übernehmen. Er unterstützt diejenigen Konstrukteure, die das Programm derzeit im Einsatz haben, beantwortet Fragen zu Funktionalität und den Methoden des Programms oder hält Workshops ab. Dafür muss er Expertenwissen und mehrjährige Erfahrung in der Konstruktion mitbringen.
PDM und PLM sind gefordert
Konstrukteure sind eingebunden in den Prozess der Produktentwicklung und –fertigung, so dass von ihnen oft Kenntnisse im Produkt-Daten-Management (PDM) oder Produkt-Lebenszyklus-Management (PLM) gefordert werden. Kenntnisse in Software wie Windchill PDM Link oder Enovia werden für solche Projekte neben dem Konstruktions-Know-how oft nachgefragt. Wenn ein Freelancer PDM Service Consulting, PDM-Methodenentwicklung und -Prozessgestaltung oder Change Management übernimmt, hat das meist positive Auswirkungen auf den Stundensatz.
Auch Wissen im Bereich Qualitätsmanagement (u.a. TQM, Engineering Process Improvement, Testen) kann einem selbstständigen Konstrukteur zu besser bezahlten Rollen im Projekt verhelfen - Prozessdefinition und –verbesserung sowie Risikodefinition und –bewertung sind hier beispielhafte Tätigkeiten.
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