Aufzugbauer implementiert Microsoft Dynamics
04.03.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM
Die Metallschneider GmbH aus D-Salzkotten fertigt Kleingüter- und Lastenaufzüge für verschiedenste Anwendungen. Hochgradig individuelle Produkte stellen dabei hohe Anforderungen an Produktion, Verwaltung und Vertrieb. Deshalb wurde die bisherige kaufmännische Unternehmenslösung ersetzt durch Microsoft Dynamics NAV - mit Tectura als Partner. Insbesondere die Konfiguration von Einzelkomponenten per Checklisten und Tecturas Einführungsmethodik überzeugte dabei die Entscheidungsträger.
![]() | |
|
mei. Damit sich ein Unternehmen über 125 Jahre am Markt behaupten kann, muss es schon etwas Besonderes bieten. Und dieses Besondere kann man im Falle der Metallschneider GmbH durchaus wörtlich nehmen, denn, was das Unternehmen fertigt, macht es in den meisten Fällen nur einmal - speziell für jeden Kunden.
Metallschneider ist einer der deutschlandweit führenden Hersteller von Kleingüter- und Lastenaufzügen. Dank eines ausgeklügelten Baukastensystems kann das Unternehmen seine Aufzüge in nahezu jedes Gebäude und für fast jeden Zweck in beliebiger Grösse installieren. Und das ist auch notwendig, denn kein Kundenwunsch gleicht dem anderen. Flexibilität ist hier das Mass der Dinge. Ob es um Aufzüge für Restaurants, Hotels, Krankenhäuser, Praxen oder Privathäuser geht, für alle Anwendungen hat Metallschneider die passende Lösung bereit oder findet sie in enger Abstimmung mit seinen Kunden.
Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Metallschneider-Aufzüge und die damit verbundene Variationsbreite der Produktpalette stellen aber auch hohe Anforderungen an Produktion, Verwaltung und Vertrieb. Um hier den Überblick zu behalten, um Kunden präzise und verlässlich beraten und Produktionsaufträge effektiv durchführen zu können, bedarf es eines soliden Warenwirtschaftssystems - und genau hier gab es Ende 2007 für die Verantwortlichen bei Metallschneider Handlungsbedarf.
Fotostrecke starten: Klicken Sie auf ein Bild
(1 Bilder)
Neues im Aufzug
Der Status Quo war nämlich alles andere als zufriedenstellend: Die vorhandene kaufmännische Unternehmenslösung war zwar relativ einfach zu bedienen, es gab jedoch Probleme mit der Verfügbarkeit des Service-Providers. Da es sich um einen kleineren Anbieter handelte, waren auch die Investitions- und Zukunftssicherheit Punkte, die Fragen aufwarfen. Zusätzliche Insellösungen für verschiedene Aufgabenbereiche machten die Datenpflege aufwändig und erschwerten die reibungslose Zusammenarbeit zwischen den Fachabteilungen.
Eine vollständige ERP-Erneuerung war also notwendig. Das neue System musste mit Funktionalitäten ausgestattet sein, die beim Altsystem schlicht fehlten und die die Integration der Geschäftsprozesse vorantreiben sollten: Der Vertrieb sollte beispielsweise in die Lage versetzt werden, alle möglichen Konfigurationen der Aufzüge direkt aus dem System zu beziehen, um Anforderungen der Kunden und technische Massgaben optimal zu koordinieren. Die Integration der Produktionsplanung war überhaupt ein zentraler Aspekt für die Wahl des neuen Systems. Aufzüge sollten per Checklisten aus den Einzelkomponenten konfiguriert, für die Produktion eingeplant und direkt an das vorhandene CAD-System übergeben werden können. Wichtig beim Konfigurator war eine hinterlegte Logik-Kontrolle, die nur mögliche beziehungsweise technisch sinnvolle Zusammenstellungen der einzelnen Aufzugskomponenten erlaubt. «Wir bauen Unikate, Null-Serien, diese Logik-Kontrolle sollte uns dabei unterstützen, Aufzüge genau so zu bauen, wie unsere Kunden sie brauchen und wünschen», erklärt Dipl.-Ing. Ingo Oelsmeier, Leiter Konstruktion und Verantwortlicher für die ERP-Einführung.
Themenverwandtes
Aus einem Guss mit Catia
Mehr Sicherheit und Schnelligkeit im Projekt
Mehr Sicherheit und Schnelligkeit im Projekt
Globale Zusammenarbeit mit PDM gestärkt
Globale Zusammenarbeit mit PDM gestärkt
Kommentare
Kommentar verfassen
Kommentar verfassen
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt.
Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter
www.mycontentfactory.de
.
Faserlaser senken Kosten in der Feinbearbeitung
Dieses Whitepaper informiert Sie über einen Grundmode-Faserlaser mit monolithischem Aufbau zum schnellen Schweißen und Schneiden filigraner Konturen.
Dieses Whitepaper informiert Sie über einen Grundmode-Faserlaser mit monolithischem Aufbau zum schnellen Schweißen und Schneiden filigraner Konturen.
Effizientere Prozesse durch Auswahl des richtigen Greifers
Dieses Video veranschaulicht, die Funktionsweisen eines Parallelgreifers und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten für effizientes Greifen in der automatisierten Fertigung.
Dieses Video veranschaulicht, die Funktionsweisen eines Parallelgreifers und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten für effizientes Greifen in der automatisierten Fertigung.
Prodex Award 2012 – Bewerben Sie sich jetzt!
In der aktuellen Ausgabe:
Instandhaltung: Sehen, was dem Auge verborgen bleibt
Messenachschau SWISS PLASTICS: Die Welt des Kunststoffes
Messe MAINTENANCE 2012: Instandhalter treffen sich in Zürich
Zulieferindustrie: Dünnringlager in Hybrid-Antrieben
Fertigungstechnik: Prozessführung und Softwareeinsatz als Schlüsselzum Archiv
Test
Bruno Schait...
Test BS...
Was denken sich diese Banker eigentlich? Nehmen wir einmal an, dass die Swissmetall 500 Tonnen Kupfer in ihrem Lager hat. A...
Gearbox von MDesign ist da etwas besser
- Man kann sich mit wenigen Parametern ein komplettes Getriebe auslegen lassen...
Geht es auf- oder abwärts. To be, or not to be, that is the question....
Sie wollen uns etwas mitteilen? Anregungen, Kritik, Lob oder Stories? Dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an die Schweizer MaschinenMarkt-Redaktion.
Copyright © 2012 Vogel Business Media

Home


