FEM-Analyse gewährt Sicherheit

 

08.04.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Ein deutscher Edelstahl-Blechverarbeiter führt für seine hauseigenen Konstruktionen auf Wunsch der Kunden FEM-Analysen durch. Mit dieser zusätzlichen Dienstleistung kann vor Baubeginn einer Edelstahl-Konstruktion untersucht werden, ob das Produkt den Belastungen der späteren Verwendung standhält. Das macht den Bau von Prototypen hinsichtlich auftretender Lastfälle meist überflüssig und gibt den Kunden dennoch die nötige Sicherheit über die Stabilität des Produkts. Manchmal kann damit auch richtig gespart werden.


Mit der Finite-Elemente-Methode (FEM) erkennt man bei Hubl, wo Spannungen über maximal zulässige spezifische Materialspannungen ansteigen können.
mei. «Aufgrund einer Analyse nach der Finite-Elemente-Methode (FEM) haben wir im Rahmen eines Auftrags zur Herstellung eines riesigen Edelstahltanks herausgefunden, dass die Spannung in der Stirnwand über die maximal zulässige spezifische Materialspannung ansteigen kann. Deshalb haben wir die Stabilität dort mit einer zusätzlichen Strebe erhöht», erklärt Konstruktionsleiter Bernhard Strauss von der Hubl GmbH. Mit der umfassenden strukturmechanischen Simulation einer Konstruktion mithilfe der FEM-Analyse bietet der deutsche Edelstahl-Blechverarbeiter seinen Kunden zusätzliche Sicherheit bei der Auslegung eines Produkts. In relativ kurzer Zeit kann so in Baugruppen und Systemen zielgerichtet und den Anforderungen entsprechend die optimale Lösung für den jeweiligen Kunden entwickelt und umgesetzt werden.

Simulation erhöht die Sicherheit der Produkte

Systeme und Baugruppen werden heute umfassender denn je schon in der Entwicklungsphase beleuchtet. Alle relevanten Schnittstellen und Abteilungen werden frühzeitig in ein Projekt eingebunden. Früher gern nach hinten gestellte Leistungen wie Montage, Logistik, Inbetriebnahme und Service fliessen heute frühzeitig in die Produktentwicklung mit ein.

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Dazu gehört bei Hubl auch die FEM-Analyse. Berechnet wird dabei das Verhalten des Materials im Lastfall, indem der Spannungsverlauf in der mechanischen Konstruktion bei steigender Belastung errechnet wird. So sollen eventuelle Schwachstellen von Konstruktion und Material frühzeitig entdeckt und vermieden werden. Das Ergebnis wird dem Kunden in einem speziellen Bericht dokumentiert.
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