Mit Solidworks 3D-CAD und PDM in die Zukunft

31.03.2010 | Redakteur: Redaktion SMM

Detailgenaues Arbeiten ist für die Mitarbeiter aus der Konstruktion ebenso wichtig wie für die Mitarbeiter aus dem Steuerungsbau. Sie greifen über ein modulares CAD-System für die Elektrotechnik auf die Konstruktionsdaten und Daten aus dem ERP-System zu.

Der Maschinenbauer Zaugg aus Schönenwerd setzt in der Konstruktion und im Produktdaten-Management auf Solidworks. Seit der Einführung des 3D-CAD-Systems konnte die Entwicklungszeit um 20 Prozent reduziert werden. Beim kundenspezifischen Projekt einer Füllmaschine für Verschlussstopfen bewährte sich ebenso das Solidworks Enterprise PDM.

Mit Freude an der Arbeit. Mit diesem Satz beschreibt die Zaugg Maschinenbau AG, kurz ZMB, ihre Unternehmensphilosophie. Nur eine Phrase? Mitnichten, wie man schnell feststellt, sobald man das Firmengebäude in Schönenwerd betritt. Es herrscht eine angenehme Atmosphäre, obwohl alle Mitarbeiter hochkonzentriert arbeiten. Am Firmensitz entstehen die Produkte des Unternehmens: Stapelanlagen für Kunststoffbehälter sowie Entstapel­anlagen für Blister und Trays. Zudem hat sich die ZMB als Integrator von Kamerasystemen und Etikettiersystemen etabliert. Die Haupttätigkeit liegt jedoch im Sondermaschinenbau. Besonderen Wert legen die Mitarbeiter auf die Tatsache, dass die ZMB alles aus einem Haus bietet: von der Entwicklung und Fertigung, inklusive Steuerungsbau und Programmierung, bis hin zur Montage und Wartung beim Kunden.

Auf dem neuesten Stand

Der enge Kontakt zum Kunden trägt Früchte: 1995 mit nur zwei Mitarbeitern gestartet, hat sich das Unternehmen eine starke Position auf dem internationalen Markt im Sondermaschinenbau erworben und beschäftigt mittlerweile über 40 Mitarbeiter, Tendenz steigend. Gründer und CEO Toni Zaugg: «Ein wichtiges Anliegen ist uns die Ausbildung von Lehrlingen. Daher schaffen wir jedes Jahr neue Ausbildungsplätze, um auch junge Menschen für unsere Arbeit zu begeistern. Unsere Kernkompetenz liegt in der Entwicklung und Konstruktion kundenspezifischer Maschinen. Um hier technologisch innovativ zu sein, müssen wir selbst immer auf dem neuesten Stand sein. Darum ermöglichen wir unseren Mitarbeitern nicht nur Weiterbildungsmöglichkeiten, sondern geben ihnen auch die modernsten Werkzeuge an die Hand.»

Im Technischen Büro werden die komplexen Produkte konstruiert. Anfangs arbeiteten die Konstrukteure mit einem 2D-Programm. Als der Wunsch nach kürzeren Entwicklungszeiten, einer Minimierung der Fehlerquote und besseren Präsentationsmöglichkeiten beim Kunden grösser wurde, dachte man erstmals über einen Wechsel von 2D auf 3D nach. In der engeren Auswahl standen die 3D-Systeme von zwei Herstellern: Der eine lieferte bereits die 2D-Software und der andere war Solidworks, da ein Kunde speziell diese 3D-CAD-Software zur Durchführung seines Auftrages einforderte.

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