Rapid-Technologien für die Medizinaltechnik
24.11.2009 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM
Auf grosses Interesse stiess die vom Medical Cluster organisierte Veranstaltung über Schichtbauverfahren für die Medizinaltechnik. Rund 150 Interessenten nahmen an der Informationsveranstaltung bzw. den dazugehörigen Workshops teil. Verschiedene Unternehmen präsentierten ihre neuesten Entwicklungen und Lösungen.
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Ari. Rund 150 Teilnehmer interessierten sich für Themen rund um die Technologien Rapid Prototyping und Rapid Manufacturing für die Medizinaltechnik. Auf besonderes Interesse stiess vor allem der halbtätige Informationsevent am 12.2.2009, den Medical Cluster mit Unterstützung von Manufuture CH im Berner Inselspital organisierte.
Rapid Manufacturing - Free Form for free
Die Veranstaltung umfasste Fachvorträge von Referenten aus Forschung und Entwicklung und bot einen Überblick über den aktuellen Stand der Schichtbautechnologien im Hinblick auf die Medizinaltechnik. Auch die Workshops am 11.2. und 13.2. waren gut besucht. Dieses zusätzliche Angebot gab Herstellern von Rapid-Technologien die Möglichkeit, die unterschiedlichen Schichtbauverfahren für Kunststoffe und Metalle darzustellen.
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Der grosse Vorteil der Rapid Manufacturing-Technologien liegt in der Komplexität seiner Werkstücke. Ohne zeitlichen oder personellen Mehraufwand können hochkomplexe Geometrien hergestellt werden - die auf konventionelle Art und Weise wie beispielsweise durch Fräsen überhaupt nicht herstellbar sind.
So stellte die Firma Laser Concept aus Lichtenfels in Deutschland das Lasercusing vor. Bei diesem Verfahren wird ein Laserstrahl genutzt, um pulverförmigen Werkstoff Schicht für Schicht lokal aufzuschmelzen. Der Wärmeeintrag in das Werkstück ist minimiert, so dass das Werkstück schnell abkühlt. Das Pulver wird vollständig aufgeschmolzen und die Bauteile erreichen eine Dichte von nahezu 100 Prozent des Originalwerkstoffes. Beim Lasercusing können komplexe Strukturen auch aus reaktiven Pulvern wie Titan und Aluminium hergestellt werden. Durch ein patentiertes Belichtungsverfahren werden innere Spannungen am Werkstück vermieden. Die Bearbeitung ist dabei in 5-mm2-Stücke aufgeteilt in denen der Belichtungsvektor um jeweils 90 Grad gedreht ist.
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