Auch Kühe können von ERP-Software profitieren

 

04.12.2009 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Der Trend zur Modernisierung hat auch die Landwirte an die Mechanisierung und Technisierung herangeführt. Roboter und Maschinen haben sowohl Melkschemel als auch Handfertigkeit abgelöst. Das niederländische Unternehmen Lely – Hersteller von Melkrobotern, Mähmaschinen und anderen landwirtschaftlichen Maschinen – wird dabei von der ERP-Software M3 unterstützt.


Der Stallreinigungsroboter «Discovery» von Lely.
mei. Lely ist Marktführer auf dem Gebiet des Robotermelkens, dem vollautomatischen Melken bei verschiedensten Herdengrössen und Stallbedingungen. Das Unternehmen bietet ausserdem ein breites Programm an Mähmaschinen, Schwadern, Kreiselzettwendern und Ballenpressen.
Durch die wachsende Zusammenarbeit der einzelnen Gesellschaften des Unternehmens entschied sich Lely, dies mit einer entsprechenden Software zu unterstützen. Mit der Hilfe von M3 von Lawson verfügt das Unternehmen heute über eine einheitliche Lösung und einheitliche Prozesse innerhalb der Gruppe. Gemeinsame, zentrale Stammdaten geben Lely mehr Überblick über alle Prozesse und vereinfachen den Zugriff darauf.

Gleiches gleich abwickeln


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Bevor Lely im Jahr 2001 M3 von Lawson implementierte, arbeitete das Unternehmen mit verschiedenen, voneinander unabhängigen Lösungen. Daten und Informationen wurden innerhalb der einzelnen Gesellschaften mittels E-Mail, Fax, Telefon oder Papier ausgetauscht. Eine professionelle Vernetzung gab es nicht. Weiterhin gewann der Service-Bereich zunehmend an Bedeutung und konnte nicht mehr optimal durch die rein lokalen Lösungen abgedeckt werden. Darunter fallen zum Beispiel die Wartung der Maschinen sowie Reparaturaufträge.
So begab sich Lely im Jahr 1999 auf die Suche nach einer Software, die dabei helfen sollte, die Geschäftsprozesse innerhalb der Gesellschaften zu vereinfachen. Zudem sollte es mit ihr möglich sein, «Gleiches gleich abzuwickeln», das heisst, einen Standard festzulegen, der auch einen direkten Vergleich der verschiedenen Märkte und Gesellschaften zulässt.
«Jede unserer Gesellschaften hat traditionell mit eigenen Applikationen und eigenen Messwerten gearbeitet», so Gregor Haefely, Manager Corporate Business Analysis bei Lely. «Das hat unsere gruppeninternen Definitionen und generell unsere Zusammenarbeit sehr erschwert.»
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