Seilzug-Sensoren in medizinischen Geräten

 

23.03.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Überall dort, wo medizintechnische Geräte selbstständig verfahren werden, wird ein Sensor eingesetzt, der die Bewegung erfasst und überwacht. Die Messergebnisse können dann zur Positionsregelung verwendet werden. Dabei bieten insbesondere Seilzugsensoren für diese Aufgaben ein hervor­ragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein führender Hersteller von Seilzugsensoren ist Micro-Epsilon, Messtechnikspezialist aus Ortenburg in Deutschland.


Ein Einblick in den Aufbau von Seilzugsensoren. Das Messseil ist präzise auf eine Trommel gewickelt.
Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und geringe Baugrösse bei gleichzeitig hoher Genauigkeit und niedrigem Preis sind die grundlegenden Anforderungen an Messsysteme zur Positionsregelung medizintechnischer Geräte. Vor allem Seilzug­sensoren werden diesen Notwendigkeiten in hohem Masse gerecht. Letztendlich funktionieren sie wie ein Massband, bei dem allerdings die Weg- bzw. Abstandsinformation nicht mit dem Auge abgelesen, sondern als elektrisches Signal ausgegeben wird.

Messprinzip von Seilzugsensoren

Die wesentlichen Elemente eines Seilzugsensors sind daher, neben dem Gehäuse, die Feder, die Trommel, das Messseil und ein Winkelmesser als Sensorelement. Das Messseil wird am zu messenden Bauteil befestigt und bei einer Bewegung von der Trommel auf- oder abgewickelt. Dadurch wird die lineare Bewegung in eine rotatorische konvertiert, die dann vom jeweils verwendeten Winkelsensor erfasst wird.

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Verringert sich der Messabstand, wird das Messseil selbstständig wieder auf die Trommel gewickelt. Die dafür notwendige Kraft wird von einer vorgespannten Triebfeder bereitgestellt. Die Seilspannung ist dabei so gross, dass auch bei waagrechter Montage der Seildurchhang minimiert und das Messergebnis kaum beeinflusst wird.
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