Medtec Europe 2010
Plattform für know-how-intensive Blech- und Metallprodukte
05.02.2010 | Redakteur/Autor: Annedore Munde
Hersteller fungiert zunehmend als Partner in Entwicklungsfragen
Doch die Ansprüche der Kunden steigen: Die Lieferzeiten verkürzen sich, der Qualitätsanspruch nimmt zu, und die Toleranzen werden enger. Erwartet werden zudem eine umfangreiche Materialhaltung, unkomplizierte Bemusterung sowie Added-Values wie erweiterte Analysemöglichkeiten oder Kontrollen. Zudem sollen die Hersteller als Partner in Entwicklungsfragen für ihre Kunden fungieren.
Für Kundrus kommen die zum Laserbohren alternativen Herstellungsverfahren mechanisches Bohren und chemisches Ätzen kaum in Frage: „Unser Schwerpunkt liegt auf dem Laserbohren, da sich damit Fertigungstoleranzen besser kontrollieren lassen. Meko ist technologisch ständig einen Schritt voraus, um den Kunden optimale Lösungen für ihre Anwendungen bieten zu können.
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Dazu zählt nicht nur qualifiziertes Personal, sondern eine Ausstattung mit dem höchst möglichen technischen Standard. Der Anteil an Eigenleistungen in der Entwicklung von Prozessen und Maschinen ist so hoch, dass wir unabhängig sind. Die Weltmarktführerschaft in der Stentherstellung erleichtert dabei das Manövrieren in schwierigen Gewässern.“
Markt der Medizintechnik bietet Wachstumschancen für Präzisionsbearbeiter
So attraktiv der Markt der Medizintechnik ist, wer dort Fuß fassen möchte, muss einige Besonderheiten der Branche beachten. Gregor Bischkopf unterstreicht: „Unternehmen aus artverwandten Märkten, in denen Präzisionsbearbeitung gefordert ist, stellen immer wieder fest, dass die Eintrittsbarrieren in den Markt für Medizintechnik relativ niedrig und mit einem überraschend geringen Aufwand zu meistern sind. Interessierte Firmen müssen sich allerdings bewusst sein, dass die Aufträge aus der Medizintechnik oftmals vergleichsweise kleine Stückzahlen betreffen, die einen hohen Präzisionsgrad erfordern. Der Preisdruck in der Medizintechnik ist hingegen im Vergleich mit anderen Märkten gering, so dass ein niedriges Auftragsvolumen nicht unbedingt mit kleinem Auftragsumsatz gleichzusetzen ist.“
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