Spritzgiessen - Motor für die Medizintechnik
28.06.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM
Die Spritzgiesstechnologie bietet vielfältige Möglichkeiten zur Herstellung von innovativen medizintechnischen Teilen. Die Produktion stellt hohe Anforderungen an Reinheit, Genauigkeit und Dokumentation. Innovationen für die Medizintechnik werden auf der K2010 in Düsseldorf zu sehen sein.
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Grenzenlos scheinen die Möglichkeiten der Spritzgiesstechnologie zu sein. Jede noch so komplexe Geometrie eines Kunststoffartikels lässt sich mit den vielfältigen Spritzgiess-Verfahrensvarianten zaubern. Innovative Sonderverfahren wie Mehrkomponenten-, Dekor- und Inserttechnik, das Schaumspritzgiessen, die Gas- und Wasserinjektion, Verfahrenskombinationen, Dünnwandtechnologie und zunehmend die Mikro- und Nanotechnologie sorgen dafür, dass die unterschiedlichsten Anforderungen der diversen Anwenderbranchen abgedeckt werden können.
Spritzgussteile begegnen uns allerorten und in allen Grössenordnungen, von wenigen Mikrogramm bis mehreren Kilogramm Gewicht. Mehrere Bauteilkomponenten in einem einzigen Spritzgussteil zusammenfassen, möglichst viele Funktionen in ein Bauteil integrieren oder auch bislang mehrere Arbeitsschritte umfassende Fertigungsmethoden in einen Einstufen-Prozess umwandeln - diese Aspekte zählen zu den wesentlichen Innovationstreibern in der Spritzgussbranche.
Zukunftsbranche Medizintechnik - immer neue Anwendungen
Gerade in der Medizintechnik bietet die Spritzgiesstechnologie ein Spielfeld mit unendlichen Möglichkeiten. Neben dem stetigen Fortschritt in der Verfahrenstechnologie erschliesst die Entwicklung neuer Werkstofftypen zusätzliche Anwendungsgebiete. Sterilisierbarkeit, Biokompatibilität, antimikrobielle Ausrüstung, spezielle Barriereeigenschaften, Nano- und Mikrosystemtechnik, biologisch abbaubare und resorbierbare Materialien sind nur einige der wesentlichen Aspekte, mit denen die Materialentwickler den Fortschritt auf diesem lebenswichtigen Gebiet weiter vorantreiben. Die Medizintechnik wird weiter eine Zukunftsbranche bleiben und vielfältige Innovationen generieren.
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Doch wer speziell in der Medizintechnik Fuss fassen will, muss nicht nur innovativ sein, qualitativ hochwertig und kosteneffizient produzieren, sondern muss zusätzlich die in dieser Branche geltenden Regularien beherrschen.
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