Neutec Werkzeugmaschinen AG: Hochwertigen Zahnersatz wirtschaftlich fertigen

18.03.11 | Redakteur: Anne Richter

Sechsgliedrige Zahnbrücke, hergestellt im Lasercusing-Verfahren. (Bild: Concept Laser)
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Sechsgliedrige Zahnbrücke, hergestellt im Lasercusing-Verfahren. (Bild: Concept Laser)

>> Zur Herstellung von Zahnimplantaten oder -kronen für die Dentaltechnik entwickelte Concept Laser die kompakte Laserschmelzanlage Mlab cusing. Das zahntechnische Labor kann mit diesem neuen Angebot die Wertschöpfung und Fertigungstiefe im eigenen Haus erhöhen. Die kompakte Mlab cusing kann bereits bei kleinen Losgrössen ab 20 Einheiten eine verbesserte Wirtschaftlichkeit darstellen.

ari. Generell ist die Kleinanlage Mlab cusing der Einstieg in die «Fliegengewichtsklasse» des Laserschmelzens mit Metallen. Mit der Mlab-cusing-Anlage lässt sich das Marktsegment für kleine, filigrane Bauteile wirtschaftlich erschliessen. Weiterhin kann das generative Verfahren auch einen Beitrag zur Qualitätsverbesserung darstellen. Lunker, Ausschuss und hoher Nacharbeitsaufwand, wie sie beim Giessverfahren auftreten können, gehören der Vergangenheit an.

Die Mlab cusing vereint in hohem Masse Geometriefreiheit und Qualität. Auch unter zeitlichen Gesichtspunkten ist das Metall-Laserschmelzen ein zeitgemässes Verfahren: Im Gegensatz zum klassischen Giessverfahren bietet es den Vorteil, den vollautomatischen Fertigungsprozess jederzeit, auch nachts, ablaufen lassen zu können. So kann der Auftrag schon am nächsten Tag an den Kunden ausgeliefert werden. Metall-Laserschmelzen bedeutet: konstant hohe Qualität bei kurzer Lieferzeit.

Anders ist Standard – Anlagenkonzeption ohne Kompromisse

Das Konzept der Mlab cusing eignet sich ideal zur Herstellung von Bauteilen mit filigranen Strukturen. Perfekt, wenn es auf hohe Oberflächenqualität und feinste Bauteilstrukturen ankommt. Durch die Mitarbeit von Kunden aus der Schmuck- und Dentalbranche bei der Konzeption der Anlage überzeugt das Produkt in der Anwendung. Die Mlab cusing ist äusserst kompakt in den Abmessungen mit 705x1833x955 mm (BxHxT). Der Clou der Anlage ist ein sehr bedienfreundliches, ausziehbares Schubladensystem. Dieses beinhaltet sowohl die Baukammer mit Dosierkammer als auch den Vorratsbehälter. Das Schubladensystem ist mit drei verschiedenen Bauraumvarianten erhältlich: 50x50, 70x70 und 90x90 mm. Die Bauraumhöhe beträgt immer 80 mm. Der Anwender kann die Schubladen leicht austauschen und bleibt so flexibel bei den Bauteilabmessungen. Weiterhin besteht die einfache Entnahmemöglichkeit der Schublade zur Werkstoffaufbewahrung. Der robuste und leistungsfähige Laser arbeitet mit einem Fokusdurchmesser von weniger als 25 µm, um höchste Oberflächenqualitäten und filigrane Bauteilstrukturen abzubilden.

Aus Pulver werden Bauteile

Das Unternehmen startet die neue Mlab-Reihe mit den zertifizierten Werkstoffen Kobalt-Chrom-Legierung Remanium Star CL, Edelstahllegierung CL 20ES (1.4404) und 18 Karat Gelbgold. Die Titanlegierung Rematitan CL, ein ebenfalls zertifizierter Werkstoff der Dentaurum-Gruppe, kündigt Concept Laser bereits für 2011 an.

Wertschöpfung erhöhen

Wer jetzt umsteigen möchte von der konventionellen Giessfertigung von Zahnersatz oder sich unabhängig machen möchte, dem eröffnet die Mlab cusing von Concept Laser neue Horizonte in der Kalkulation und im Auftragsdurchlauf. Die Stückkosten für Zahnersatz können bereits ab einem Bedarf von 20 Einheiten pro Tag das Marktpreisniveau erreichen. Bei grösseren Ausbringungsmengen verbessert sich die Kalkulation. Dies hilft dem Dentallabor, seine Ergebnissituation zu verbessern, höhere Durchlaufgeschwindigkeiten beim Anfertigen von Zahnersatz sicherzustellen und ein hohes Qualitätsniveau bei geringerem Nacharbeitsaufwand zu realisieren. Der generativ gefertigte Zahnersatz muss nur noch von der Bauplatte abgetrennt, die Stützgeometrie entfernt und das Implantat nachgearbeitet werden. Erwähnenswert ist noch die höhere Materialdichte, die für die hohen mechanischen Beanspruchungen bei Dentalanwendungen Vorteile gegenüber Giessteilen bietet. <<

Ergänzendes zum Thema
 
Mlab-cusing-Laserschmelzen für die Dentalbranche

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