Neue Polymere für Medizinanwendungen

 

04.12.2009 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Die neuen PEEK-Typenreihen Vestakeep für medizinische Anwendungen von Evonik sind für kurzzeitigen Hautkontakt geeignet. Die Serie besteht aus der mittelviskosen Formmasse Vestakeep M2G, der hochviskosen Variante Vestakeep M4G sowie dem Pulver-Typ Vestakeep M4P.


Aufgrund der Kombination hervorragender mechanischer Eigenschaften und Beständigkeiten mit Biokompatibilität eröffnen Vestakeep-Polymere neue Möglichkeiten im Bereich der Medizin.
Ari. Vestakeep PEEK ist ein teilkristalliner, thermoplastischer Hochleistungskunststoff, der mit allen üblichen schmelztechnischen Verfahren verarbeitet werden kann: Spritzgiessen, Formpressen, Extrusion und Beschichtung. Die Formmassen zeichnen sich durch Wärme- und Wärmeformbeständigkeit sowie geringe Wasseraufnahme und hohe Masshaltigkeit aus. Der Werkstoff ist chemisch und ökologisch inert, flammfest und ist gekennzeichnet durch eine grosse Härte und geringen Abrieb. Er besitzt bei hohen Temperaturen eine hohe Festigkeit, gute elektrische Eigenschaften sowie eine gute Strahlungsresistenz.

PEEK in der Medizintechnik aufgrund der Eigenschaften

In der Regel wird PEEK in Medizinprodukten eingesetzt, um einen höheren Nutzen zu erzielen: zur Gewichtseinsparung, grösseren Designfreiheit und höheren Funktionsintegration einerseits, aber auch als kostengünstigere Alternative zu Metall oder anderen Materialien. Seine Leistungsmerkmale sind dabei die Biokompatibilität, die chemische Beständigkeit, die Beständigkeit gegen Gamma- und Röntgenstrahlung sowie die Röntgentransparenz, die ausgezeichnete Sterilisationsbeständigkeit gegenüber Heissdampf, die hohe mechanische Festigkeit, Verschleiss- und Schlagfestigkeit, gute Isolation und gute Hydrolysebeständigkeit.

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