Qualität für Tauchausrüstungen made by Haas

Vorrang für Qualität und Zuverlässigkeit

| Redakteur: Anne Richter

Mit der Haas-Maschine will Subspec Kontrolle über Qualität seiner Produkte im Haus haben.
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Mit der Haas-Maschine will Subspec Kontrolle über Qualität seiner Produkte im Haus haben. (Bild: Haas)

Die feinmechanische Werkstatt Subspec Srl mit Sitz in Livorno ist Hersteller professioneller Tauchausrüstung. Mit Investitionen in CNC-Maschinen von Haas hat das Unternehmen die Kosten, die Neuproduktentwicklung und vor allem die Qualität unter Kontrolle.

Berufstaucher müssen schon etwas von Technik verstehen, nur für gewöhnlich nicht, wie man CNC-Werkzeugmaschinen bedient. Andererseits haben die Gründer des italienischen Herstellers von Tauchausrüstung Subspec Srl sich alles selbst beigebracht, was sie wissen müssen, um Teile für einige der besten und innovativsten kommerziellen Tauchsysteme auf dem Markt zu fertigen. «Mein Freund und Kollege Ciro Caiazzo und ich haben das Unternehmen im Jahr 2012 gegründet», sagt Geschäftsführer David Marzi. «Wir waren beide als Berufstaucher weltweit für die Öl- und Gasindustrie im Einsatz. Dann hatten wir eine Idee für ein Gasrückführventil und leider den Eindruck, dass die Industrie im Allgemeinen neue Technologien nur zögerlich entwickelte und einführte. Also haben wir uns vorgenommen, das Produkt selbst zu entwerfen, herzustellen und zu patentieren.» Bei den längeren und tiefen Tauchgängen nutzen Berufstaucher eine sehr grosse Menge eines Atemgasgemisches. Ein Gasrückführsystem führt Helium, das ein teurer Bestandteil des Atemgases ist und ansonsten in die Atmosphäre abgegeben werden würde, wieder zurück. Ein Gasrückführventil ist eine kritische Komponente des Gasrückführsystems und einem hohen Verschleiss sowie einer starken Korrosion ausgesetzt.

Ventile können Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen

Ciro Caizzo, Technischer Direktor, ist für die CNC-Bearbeitung bei Subspec verantwortlich: «Unsere wichtigste Maschine ist die VM-2 für den Formenbau von Haas», erklärt er. «Unsere Produkte, zumeist Ventile, sind wichtige Komponenten und können den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen, wenn sie nicht einwandfrei und zuverlässig funktionieren. Wir wollten absolut sicher sein, dass die Teile unseren Ansprüchen genügen und Qualitätsprobleme ausschliessen. Aus diesem Grund haben wir die Haas-Maschine gekauft, denn so konnten wir die Kontrolle übernehmen und alle kritischen Arbeiten selbst ausführen. Die meisten Teile, die wir fertigen, bestehen aus Edelstahl. Die Toleranzen sind eng: 0,02 mm für einen O-Ringsitz sind normal. Der Arbeitstisch der VM-2 hat T-Nuten in X- und Y-Richtung, so dass wir alle unterschiedlichen Grössen und Formen der von uns bearbeiteten Teile flexibel einspannen können. Auch das Laserschweissen führen wir bei uns aus sowie ein paar andere Arbeitsschritte, wie das Vakuumgiessen.»

Heute ist Subspec ein weltweit führender Anbieter von massgeschneiderten Tauchsystemen und hat enge Kontakte und Partnerschaften zu zahlreichen anderen Unternehmen aufgebaut. Dazu zählt auch die benachbarte Firma Drass Srl, die das komplette Gasrückführsystem fertigt, in welchem das Ventil von Subspec eingesetzt wird. Auch Überdruckkammern und andere Systeme für professionelle Sättigungstaucher gehören zum Produktportfolio. «Wir produzieren alle Anschlüsse und Ventile für die Kammern und für die Überwachungs- und Sicherheitssysteme für Taucher, die Drass baut», sagt Marzi. «Eine komplette Überdruckkammer kann den Kunden schon etwa 2 Millionen Euro kosten. Die von uns gefertigten Teile machen schnell mindestens 350 000 Euro des Gesamtpreises aus. Dass wir Nachbarn sind, hat unserer Geschäftsbeziehung gutgetan. Jetzt haben wir sogar als Teilhaber in die Firma investiert.»

Taucherhelm in Planung

Ganz zweifellos ist Subspec voll im Kommen: «Wir haben vor, in Grossbritannien ein Büro zu eröffnen, und wir haben viele Ideen für neue Produkte», meint Marzi. «Die vielleicht faszinierendste Idee ist der Taucherhelm, an dem wir gerade arbeiten. Wir sind erst in der Prototypen-Phase, haben aber vor, die gesamte Bearbeitung hier bei uns auf einem universellen Bearbeitungszentrum UMC-750 von Haas auszuführen.» In einer Branche, in der Fehler erbarmungslos bestraft werden, haben Berufstaucher sich daran gewöhnt, ihre Arbeit mit grösster Sorgfalt zu erledigen. David Marzi und Ciro Caiazzo sind sich sicher, dass sie weder mit den von ihnen produzierten Komponenten noch mit den CNC-Maschinen von Haas, auf denen diese Teile gefertigt werden, ein Risiko eingehen. -ari- SMM

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