ETH Zürich - Neuer Rekord bei Firmengründungen

 

10.02.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Forschende der ETH Zürich sind fleissige Firmengründer. Trotz schwieriger Wirtschaftslage wurden im letzten Jahr 24 neue Spin-offs gegründet - so viele wie nie zuvor in einem Jahr. Vier dieser Firmen sind im "Cleantech"-Bereich tätig und setzen auf umweltschonende Technologien.


Die 24 ETH-Spin-offs, die 2009 neu gegründet wurden, sind mehrheitlich im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologien tätig
Die bereits sehr hohe Zahl von 23 neuen Spin-offs im Jahr 2008 konnte 2009 sogar noch übertroffen werden. Von den 24 neuen Firmen sind zehn in der Informations- und Kommunikationstechnologie tätig, je drei in der Elektrotechnik sowie im Maschinenbau und weitere drei im Dienstleistungsbereich. Je ein Spin-off gründeten ETH-Forschende in den Bereichen "Neue Materialien", "Biotechnologie und Pharma", "Mikro- und Nanotechnologie" sowie "Medizinische Geräte". Zu den Angeboten der neuen Spin-offs zählen unter anderem Flugroboter, Spritzen im Nanometer-Massstab oder eine Entwicklung, welche die Schmelzeigenschaften von Glacé misst.
"Cleantech" im Aufwind
Auffällig ist, dass vier von 24 Spin-offs dem so genannten "Cleantech"-Bereich zugeordnet werden können. Cleantech ist die Abkürzung von Clean Technology und steht für jene Produkte, Prozesse und Dienstleistungen, welche natürliche Ressourcen schonen und negative Einflüsse auf die Umwelt reduzieren. Die vier Cleantech-Firmen kommen aus unterschiedlichen Fachbereichen. "Amphiro" entwickelt beispielsweise Software, um Energie und Wasser zu sparen und der Spin-off "Keoto" erbringt softwarebasierte Engineering-Dienstleistungen für nachhaltiges Bauen. Die Gründer von "greenTEG" vertreiben flexible und kostengünstige thermoelektrische Geräte, die Abwärme in elektrischen Strom umwandeln. Die Geschäftsidee von "ClimeWorks" gründet auf einer innovativen Technologie, die CO2 aus der Luft auffängt, es speichert und an einem Ort abgibt, an dem das CO2 genutzt werden kann.

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