Die Schweiz ist innovativste Volkswirtschaft
17.03.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM
Die Schweiz erbringt weltweit die höchste Innovationsleistung. Dies zeigt die jüngste Erhebung zur Innovationstätigkeit in der Schweizer Wirtschaft, welche die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich seit 1990 im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO durchführt. Die anhaltend schwache Konjunkturentwicklung dürfte die Innovationstätigkeit erheblich schwächen, mit negativen Folgen für das mittelfristige Wachstumspotential.
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Die Erhebung wurde im Herbst 2008, kurz vor dem Wirtschaftseinbruch, auf der Basis des KOF-Unternehmenspanels von 6000 Firmen durchgeführt.
Dabei stellte sich heraus, dass sich seit Anfang der 2000er-Jahre die Innovationsleistung in der Industrie und etwas später auch im Dienstleistungssektor auf einem Niveau stabilisiert hat, das im Vergleich zu den frühen 1990er-Jahren deutlich tiefer liegt. Der Rückgang betraf sowohl den Anteil der Firmen, die Innovationen realisierten, als auch den Umfang der für Innovationsaktivitäten eingesetzten Mittel.
Gute Umsetzung von Neuerungen in Markterfolge
Parallel zur Abnahme und anschliessenden Stabilisierung der Innovationsleistung verschob sich die Zusammensetzung der Innovationsausgaben von «Forschung und Entwicklung» (F&E) hin zu anwendungsnäheren Ausgabenkomponenten wie Konstruktion/Design und marktnahe Folgeinvestitionen. Gleichzeitig erhöhte sich der Umsatzanteil innovativer Produkte. Die «Umsatzproduktivität» der Innovationsausgaben nahm also über die Jahre zu, d.h. die Fähigkeit, Neuerungen in Markterfolge umzusetzen, hat sich sukzessive verbessert.
Günstiges Innovationsklima
Innovationshemmnisse haben längerfristig an Bedeutung verloren. Dies gilt auch für regulierungsbedingte Hindernisse. Ein ungelöstes strukturelles Problem bleibt der Mangel an (hoch)qualifiziertem Personal. Trotz starker Zuwanderung aus dem EU-Raum wurde dieser Mangel im letzten Aufschwung für die Innovationstätigkeit erneut zu einem Bremsfaktor. Ein zweiter Engpass sind Schwierigkeiten bei der Innovationsfinanzierung. Unzureichende Eigenmittel sind für kleinere Unternehmen nach wie vor ein Problem.
Dabei stellte sich heraus, dass sich seit Anfang der 2000er-Jahre die Innovationsleistung in der Industrie und etwas später auch im Dienstleistungssektor auf einem Niveau stabilisiert hat, das im Vergleich zu den frühen 1990er-Jahren deutlich tiefer liegt. Der Rückgang betraf sowohl den Anteil der Firmen, die Innovationen realisierten, als auch den Umfang der für Innovationsaktivitäten eingesetzten Mittel.
Gute Umsetzung von Neuerungen in Markterfolge
Parallel zur Abnahme und anschliessenden Stabilisierung der Innovationsleistung verschob sich die Zusammensetzung der Innovationsausgaben von «Forschung und Entwicklung» (F&E) hin zu anwendungsnäheren Ausgabenkomponenten wie Konstruktion/Design und marktnahe Folgeinvestitionen. Gleichzeitig erhöhte sich der Umsatzanteil innovativer Produkte. Die «Umsatzproduktivität» der Innovationsausgaben nahm also über die Jahre zu, d.h. die Fähigkeit, Neuerungen in Markterfolge umzusetzen, hat sich sukzessive verbessert.
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