Die Schweiz ist innovativste Volkswirtschaft

17.03.2010 | Redakteur: Redaktion SMM

Die Schweiz - die innovativste VolkswirtschaftAufgrund eines breiten Spektrums von Innovationsindikatoren erweist sich die Schweiz als innovativste Volkswirtschaft Europas, und zwar in der Industrie wie im Dienstleistungssektor. Die besonderen Stärken der Schweiz liegen beim hohen Anteil innovierender und F&E-treibender Firmen sowie bei der Umsetzung von Neuerungen am Markt. Etwas weniger gut schneidet sie ab hinsichtlich der für Innovations- und F&E-Aktivitäten eingesetzten Mittel. Besonders die schweizerischen KMU sind innovativer als jene der EU-Länder. Auch im weltweiten Vergleich liegen die innovationsstärksten Länder Europas (Schweiz, Schweden, Finnland) vorn - vor Israel, den USA und Japan. Als besondere Stärke des «Innovationssystems Schweiz» erweist sich die Mischung aus einem sehr innovativen KMU-Sektor und einer beträchtlichen Zahl von grossen F&E-intensiven multinationalen Firmen.Negative Folgen der Krise auf die InnovationstätigkeitDie Innovationsleistung folgt mit geringer Verzögerung der Konjunkturentwicklung. Diese Parallelität ist darauf zurückzuführen, dass Innovationsprojekte, die ja besonders riskante Investitionen darstellen, von einer konjunkturellen Verschlechterung überdurchschnittlich getroffen werden. In schlechten Zeiten schwinden die Eigenmittel der Unternehmen, die typischerweise zur Finanzierung von Innovationsaktivitäten herangezogen werden. Somit ist wohl die Innovationstätigkeit bereits heute rückläufig. Mittelfristig würde ein Anhalten dieser Entwicklung das Wachstumspotential der Schweizer Wirtschaft beeinträchtigen. Wie stark der erwartete Rückgang der Innovationstätigkeit ausfällt, wird sich in der nächsten Innovationserhebung im Jahr 2011 zeigen.

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