11.06.2010 | Redakteur: Redaktion SMM
Weitere GewinnerAusgezeichnet wurden auf dem Festakt zwei weitere Millennium-Gewinner 2010 mit je 150000 Euro und der Skulptur "Huippu". Dieses Jahr stehen alle prämierten Innovationen besonders mit der Problematik der nachhaltigen Entwicklung und des Energieverbrauchs in Beziehung.Die von Cavendish-Professor Sir Richard Friend, Universität Cambridge, entwickelte organische LED ist ein bedeutsamer Markstein in der Entwicklung von Elektronik auf Kunststoffbasis. Elektronikpapier, billige gedruckte organische Solarzellen und große leuchtende Wandflächen sind Beispiele für völlig neuartige Produkte wie sie nun durch die Forschungsarbeit von Friend möglich geworden sind. Stephen Furber, Professor für Computer Engineering an der Universität Manchester, ist der Hauptdesigner des auf 32 BIT RISC Technologie basierenden ARM-Mikroprozessors. Seine Innovation revolutionierte die Entwicklung der mobilen Elektronik. Mit dem genial konzipierten Prozessor lassen sich vorteilhafte, nur wenig Strom verbrauchende, aber leistungsfähige elektronische Geräte herstellen. Innerhalb von 25 Jahren wurden bereits fast 20 Milliarden ARM-basierte Mikroprozessoren hergestellt. "Jede dieser Innovationen erfüllt in exzellenter Weise die für eine Auszeichnung von uns gestellte Forderung: eine Innovation, die der Menschheit jetzt und in Zukunft in möglichst breitem Maße Nutzen bringt", konstatiert Bergrat Stig Gustavson, Vorstandsvorsitzender der Technology Academy Finland. Millenium TechnologiepreisMit dem Millennium-Technologiepreis ehrt Finnland alle zwei Jahre Entwickler von Technologie, die das Wohl und die Lebensqualität der Menschen verbessert. Die Millennium-Technologiepreise 2010 summieren sich auf insgesamt 1,1 Mio. Euro; davon kommen 1 Mio. Euro vom finnischen Staat und 100000 Euro von der Technology Academy Finland. Auf den Hauptpreis entfallen 800000 Euro, die beiden anderen Finalisten erhalten je 150000 Euro. Informationwww.millenniumprize.fiwww.technologyacademy.fi www.solideas.com
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