Giesserei-Verband mit verhaltenem Optimismus
30.08.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM
Nach den eklatanten Einbrüchen durch die Wirtschaftskrise im Jahr 2009 verzeichnen die Firmen des Giesserei-Verbandes der Schweiz im 1. Halbjahr 2010 wieder starke Zuwachsraten gegenüber dem vergangenen Halbjahr.
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Nach den eklatanten Einbrüchen durch die Wirtschaftskrise im Jahr 2009 verzeichnen die Firmen des Giesserei-Verbandes der Schweiz im 1. Halbjahr 2010 wieder Zuwachsraten von bis zu 41 Prozent gegenüber dem vergangenen Halbjahr. Insgesamt konnten die abgelieferten Tonnagen im 1. Semester 2010 um 17 Prozent auf 36'270 Tonnen gesteigert werden im Vergleich zum 2. Halbjahr 2009.
Die im Schweizer Giesserei-Verband angeschlossenen 56 Firmen, die einen Gesamtumsatz von 1,13 Milliarden Schweizer Franken erwirtschaften, konnten 2010 die teils im Vorjahr notwendig eingerichtete Kurzarbeit einstellen.
Produziert wird aktuell sogar wieder überwiegend in drei Schichten. Vor allem der Automobilbereich und die Schienenfahrzeuge, sowie Gussprodukte für den Energiesektor sorgen für hohe Auslastungen. Der Nutzfahrzeugbereich zeigt ebenfalls eine klare Steigerung gegenüber 2009, liegt jedoch erst bei rund 50 Prozent des Ergebnisses im 2008. Auch der Textilmaschinenmarkt konnte sich wieder leicht erholen. Weiterhin stagnierend verhält sich die Nachfrage im Maschinen- und Werkzeugbau.
Aufgegliedert nach Werkstoffgruppen haben die Buntmetallgiessereien eine Steigerung von 41 Prozent im Halbjahresergebnis 2010 erreicht, während die Leichtmetallgiesser mit einem Plus von 32 Prozent aufwarten und die Eisengiessereien einen Zuwachs von 11 Prozent gegenüber dem letzten Halbjahr 2009 verzeichnen.
Insgesamt konnten die abgelieferten Tonnagen im 1. Semester 2010 um 17 Prozent auf 36'270 Tonnen gesteigert werden im Vergleich zum 2. Halbjahr 2009.
Balanceakt im schwierigen Euro-Umfeld
Gemäss einer Umfrage unter den Verbandsvorstandsmitgliedern gleicht die Situation seit Jahresbeginn 2010 einem Balanceakt. Die Auftragseingänge sind bis zu 60 Prozent sprunghaft nach oben gestiegen und verlangen den Betrieben immer kurzfristiger eine hohe Flexibilität im Personalmanagement und in der Rohstofflagerhaltung ab. Dank der konstant hohen Produktqualität und innovativen Neuentwicklungen „made in switzerland“ ist das Vertrauen der Kunden allerdings derart gross, dass Lieferfristen zwischen 12 und 20 Wochen akzeptiert werden. Der schwache Euro-Kurs drückt sich zunehmend negativ auf die Rentabilität der überwiegend exportorientierten Unternehmen aus. Längerfristige Vorausplanungen und Einschätzungen können kaum getroffen werden, da vor allem die Währungsentwicklungen nicht kalkulierbar sind. Die zweite Jahreshälfte 2010 sollte jedoch gegenüber dem ersten Semester noch besser ausfallen.
Die im Schweizer Giesserei-Verband angeschlossenen 56 Firmen, die einen Gesamtumsatz von 1,13 Milliarden Schweizer Franken erwirtschaften, konnten 2010 die teils im Vorjahr notwendig eingerichtete Kurzarbeit einstellen.
Produziert wird aktuell sogar wieder überwiegend in drei Schichten. Vor allem der Automobilbereich und die Schienenfahrzeuge, sowie Gussprodukte für den Energiesektor sorgen für hohe Auslastungen. Der Nutzfahrzeugbereich zeigt ebenfalls eine klare Steigerung gegenüber 2009, liegt jedoch erst bei rund 50 Prozent des Ergebnisses im 2008. Auch der Textilmaschinenmarkt konnte sich wieder leicht erholen. Weiterhin stagnierend verhält sich die Nachfrage im Maschinen- und Werkzeugbau.
Aufgegliedert nach Werkstoffgruppen haben die Buntmetallgiessereien eine Steigerung von 41 Prozent im Halbjahresergebnis 2010 erreicht, während die Leichtmetallgiesser mit einem Plus von 32 Prozent aufwarten und die Eisengiessereien einen Zuwachs von 11 Prozent gegenüber dem letzten Halbjahr 2009 verzeichnen.
Insgesamt konnten die abgelieferten Tonnagen im 1. Semester 2010 um 17 Prozent auf 36'270 Tonnen gesteigert werden im Vergleich zum 2. Halbjahr 2009.
Balanceakt im schwierigen Euro-Umfeld
Gemäss einer Umfrage unter den Verbandsvorstandsmitgliedern gleicht die Situation seit Jahresbeginn 2010 einem Balanceakt. Die Auftragseingänge sind bis zu 60 Prozent sprunghaft nach oben gestiegen und verlangen den Betrieben immer kurzfristiger eine hohe Flexibilität im Personalmanagement und in der Rohstofflagerhaltung ab. Dank der konstant hohen Produktqualität und innovativen Neuentwicklungen „made in switzerland“ ist das Vertrauen der Kunden allerdings derart gross, dass Lieferfristen zwischen 12 und 20 Wochen akzeptiert werden. Der schwache Euro-Kurs drückt sich zunehmend negativ auf die Rentabilität der überwiegend exportorientierten Unternehmen aus. Längerfristige Vorausplanungen und Einschätzungen können kaum getroffen werden, da vor allem die Währungsentwicklungen nicht kalkulierbar sind. Die zweite Jahreshälfte 2010 sollte jedoch gegenüber dem ersten Semester noch besser ausfallen.
Information
Giesserei-Verband der Schweiz (GVS)
8024 Zürich
Tel. 043 366 00 4
www.giesserei-verband.ch
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Tel. 043 366 00 4
www.giesserei-verband.ch
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