17.08.2010 | Redakteur: Redaktion SMM
Steigerung bei Bestellung und UmsatzIm ersten Halbjahr 2010 verzeichnete die Gruppe Bestellungen im Wert von CHF 96.6 Mio., davon CHF 43.4 Mio. im ersten und CHF 53.2 Mio. im zweiten Quartal. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (CHF 43.0 Mio.) bedeutet dies eine Steigerung um 124.7%. Der Umsatz folgt dem Auftragseingang mit einer leichten zeitlichen Verzögerung. In den ersten beiden Quartalen hat er sich bei CHF 25.8 Mio. bzw. CHF 43.9 Mio. eingependelt. Im ersten Halbjahr liegt er somit bei CHF 69.7 Mio., was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (CHF 59.5 Mio.) eine Steigerung um 17.3% bedeutet. Halbjahresergebnis negativDie Geschäftstätigkeit befindet sich im Aufwind, wenngleich sie absolut gesehen immer noch auf sehr niedrigem Niveau ist und die Auslastung der Produktionskapazität in den ersten sechs Monaten lediglich bei 45% lag. Auch wenn also eine Verbesserung in Sicht ist, fällt das Halbjahresergebnis doch stark negativ aus. Im ersten Halbjahr liegt der Nettoverlust bei CHF 14.2 Mio., im Vorjahreszeitraum waren es CHF 15.5 Mio. Der operative Verlust (EBIT) liegt bei CHF 12.9 Mio. im Vergleich zu CHF 16.6 Mio. im ersten Halbjahr 2009. Der Mittelfluss aus Betriebstätigkeit der ersten sechs Monate ist mit CHF 5.5 Mio. positiv, wohingegen im Vorjahreszeitraum ein Mittelabfluss von CHF 21.2 Mio. zu verzeichnen war. Die Nettoverschuldung liegt mit CHF 22.3 Mio. um CHF 2.3 Mio. niedriger als per 31. Dezember 2009. Per 30. Juni 2010 entspricht das Eigenkapital mit CHF 116.4 Mio. 60.0% der Bilanzsumme von CHF 194.1 Mio. PerspektivenAuch wenn eine Prognose noch schwierig ist, dürfte der Jahresumsatz 2010 vorbehaltlich einer neuen Rezession durch die Eurokrise CHF 150 Mio. erreichen. Wenn sich der Aufschwung fortsetzt, wird er nur einen schwach positiven Einfluss auf die Ergebnisse des laufenden Geschäftsjahres haben, weil lediglich das vierte Quartal davon profitieren kann. Bei einem Niveau von CHF 150 Mio. liegt die Auslastung der Produktionskapazität bei rund 50% im Jahresmittel, sodass für das Jahr 2010 immer noch mit einem stark negativen Ergebnis zu rechnen ist.
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