Wärme genau dort,
wo sie gebraucht wird
05.01.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM
Wisag präsentiert an der Swiss Plastics 2010 in Luzern Wärmequellen für verschiedene Anwendungen in der Kunststoff-Industrie. Von direkter Wärmeübertragung über Umluft zu berührungsloser Strahlungswärme stehen auf die Anwendung abgestimmte Möglichkeiten zur Verfügung.
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Werkstücke aus Kunststoff benötigen in vielen Verarbeitungsschritten Wärme. Aber nicht immer ist es nötig, dazu das gesamte Teil aufzuheizen. Die gezielte Erwärmung von Nieten, Rändern oder Ecken stellt eine echte Herausforderung dar, ebenso wie die gleichmässige Erwärmung der Oberflächen, von dünnen Fäden, Seilen oder Kabeln.
Infrarotwärme - kontaktfrei und platzsparend
Dies erreicht man zum Beispiel mit IR-Wärme, passend zur Geometrie, Dicke und Farbe des jeweiligen Kunststoffteiles. Die Zykluszeiten betragen wenige Sekunden. Bei kontaktfreier Infrarotwärme bleibt kein heisser Kunststoff an der Wärmequelle hängen. Zeitraubende Reinigungsprozeduren entfallen. Im Vergleich zu konventionellen Methoden werden viele Produktionsschritte durch die Infrarot-Strahlung wesentlich vereinfacht, es wird Platz gespart oder aber die Produktionsgeschwindigkeit kann wesentlich erhöht werden. Infrarot-Strahler sind Wärmequellen, die exakt und ohne Direktkontakt an das Produkt und den Verarbeitungsschritt angepasst werden können. Lange, gerade Strahler erwärmen grosse Oberflächen genauso wie gebogene, kreisförmige oder kleine Strahler z.B. schmale Ränder oder sehr kleine Flächen. Durch die Möglichkeit, Infrarot-Strahler sekundenschnell an- oder auszuschalten, werden Energie und Kosten gespart.
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