Wettbewerbsfähigkeit dank cleverer Automation

 

03.02.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Kunststoff ist der Werkstoff des 21. Jahrhunderts. Die Schweiz gehört zu den Tonangebern im Markt. Doch um im Hochlohnland wettbewerbsfähig zu produzieren, heisst es, unablässig in Technologie, Automation und Problem­lösungen zu investieren. An der «Tour de Suisse» von Manufuture-CH zeigten Vertreter von Hochschule und Industrie Wege dazu auf.


Asyfeed, der automatische Sortierer für Teile in Form von Schüttgut zwischen 1 mm³ und 3 cm³.
27. November 2009, Punkt 9 Uhr am Sitz der Wago Contact SA in Domdidier, Nummer 1 in der Federklemmen-Anschlusstechnik: Betriebsleiter Peter Lack übergibt Jean-Marc Boéchat, Professor für Maschinentechnik an der HTA-FR, die Skizze einer Kunststoffform. Bis am Ende des Tages soll die Crew in Fribourg eine komplette, funktionsfähige Kunststoffform erstellen und jedem Teilnehmer das Produkt abgespritzt übergeben.

Köpfe vernetzen für Markterfolg

Peter Lack ist Präsident des Netzwerks Kunststofftechnologie, welches im Jahr 2005 gegründet wurde. Es verknüpft Industrie und Akademie in nationalen und internationalen Partnerschaften, um Innovation voranzutreiben für mehr Wettbewerbsfähigkeit. «Wir wollen jedermann an die Spitze der Technologie bringen», so der Mitbegründer der Messe Swiss Plastics. Dazu werden auch thematische Konferenzen und Workshops organisiert, sowie Basiskurse für Betreiber von Maschinen, Konstrukteure und Ingenieure. «Die Wirtschaftskrise hat den akuten Mangel an Fachleuten keineswegs entspannt», stellt Peter Lack fest. «Umso mehr müssen wir den momentan lauen Arbeitsgang für Aus- und Weiterbildung nutzen.»

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Asyfeed, der automatische Sortierer für Teile in Form von Schüttgutzwischen 1 mm³ und 3 cm³.
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