CFK-Spannsystem – Gewichtsminimierung dank Raumfahrttechnik

 

16.02.2010 | Redakteur/Autor: Redaktion SMM

 

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Die neuen CFK-Spannmittel des Unternehmens Hainbuch (in der Schweiz durch die Utilis AG vertreten) sind bis zu zwei Drittel leichter als die Standardausführung. Dank dem Einsatz von Carbon kann ein geringerer Energieverbrauch, höhere Produktivität sowie eine Entlastung des Maschinenantriebs erreicht werden.


CFK-Spannmittel sind um bis zu zwei Drittel leichter als die Standardausführung.

Ein Werkstoff der überzeugt

Carbon wurde bisher vor allem in der Raumfahrttechnik und bei Hochleistungssportarten genutzt. Der Kohlenfaserverstärkte Kunstoff ist sehr leicht und ausgesprochen steif. Diese Eigenschaften überzeugten nun auch das Unternehmen Hainbuch, das den Werkstoff für seine Zwecke optimiert hat. Das Ergebnis sind Spannfutter, die aus mehreren Kunststofffaserlagen bestehen, die nacheinander in eine Epoxidharzmatrix eingelassen werden. Ein aufwendiges Verfahren, das viel Erfahrung und noch mehr Fingerspitzengefühl erfordert. Die neue Produktreihe mit dem kraftbetätigten Toplus und dem handbetätigten Torok eröffnen in der Leichtbau-Variante den Werkzeugmaschinenbereich.
Durch das eingesetzte Carbon wird die Beschleunigung bzw. Verzögerung der Maschinenspindel, sowie die Maschinentaktzeit schneller, wodurch sich auch die Produktivität steigert. Dabei bleibt der Energieverbrauch niedrig, die Rüstfreundlichkeit hoch und der Maschinenantrieb wird trotz erhöhter Festigkeit und Steifigkeit entlastet.

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