Swiss Medtech Expo

Aktuelle Trends der Medizintechnik im «Innovation Symposium»

| Redakteur: Anne Richter

Fachgespräche sind ein zentraler Bestandteil der Swiss Medtech Expo in Luzern.
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Fachgespräche sind ein zentraler Bestandteil der Swiss Medtech Expo in Luzern. (Bild: Messe Luzern)

Am 15. und 16. September 2015 findet bei der Messe Luzern zum ersten Mal die Swiss Medtech Expo statt. Die Fachmesse ist der wichtigste Treffpunkt für den drittgrössten Medtech-Markt Europas. Die zwei Messetage widmen sich der Innovation und der additiven Fertigung in der Medtech-Branche. Ein Highlight ist das «Innovation Symposium», das aktuelle Themen und Trends genau unter die Lupe nimmt.

Die erste Swiss Medtech Expo (SMTE), die am 15. und 16. September 2015 in Luzern stattfindet, setzt in einem fokussierten Messeprogramm dem «Innovation Symposium» auf Innovation, Systemlieferanten und additive Fertigung in der Medizintechnik. Am ersten Messetag widmet sich das «Innovation Symposium» dabei dem Thema «Mobilität schaffen – Innere und äussere Behandlungsstrategien am Bewegungsapparat». Behandlungen am Bewegungsapparat sind einer der grössten Medizinmärkte der Welt. An der SMTE berichten hochkarätige Referenten aus der Sicht von Unternehmen oder der Forschung.

Ein Sportler macht den Auftakt

Der Beginn des «Innovation Symposium» am ersten Messetag macht der Schweizer Paralympics Christoph Kunz. Er spricht über seine wiedergewonnene Mobilität und schildert, was Mobilität für einen Querschnittgelähmten bedeutet und worauf es dabei ankommt. Christoph Kunz ist ein erfolgreicher Monoskifahrer, nahm bereits an drei Paralympics teil und gewann drei Medaillen.

Am Nachmittag zählt das Referat von Dr. Franz Landauer von der Salzburger Universitätsklinik für Orthopädie zu den Highlights. Der Oberarzt für Orthopädie berichtet von Behandlungsmethoden an der Uniklinik und deren Bedeutung. An praktischen Beispielen der Kinderorthopädie möchte er den Teilnehmenden den Zusammenhang der entscheidenden Faktoren Medizin, Technik und Behandlungszeitpunkt bewusst machen. Er zeigt auf, dass die technischen Möglichkeiten nur dann erfolgversprechend eingesetzt werden können, wenn die richtige medizinische Diagnose zum richtigen Zeitpunkt gestellt werden kann.

Insgesamt stehen am Dienstag zehn spannende Referate von Expertinnen und Experten auf dem Programm. Die namhafte Vortragsreihe wird von Dr. Urs Schneider, Fraunhofer IPA, Stuttgart und Dr. Claas Albers, AO Foundation Davos organisiert. Fraunhofer IPA ist strategischer Partner der SMTE und massgeblich bei der Konzeption der Fachmesse beteiligt.

Messeschwerpunkt: Additive Fertigung

Am zweiten Messetag befasst sich das «Innovation Symposium» mit dem Thema «Additive Fertigung in der Medizintechnik». In zahlreichen Referaten berichten klinische Anwender, Dienstleister und Forscher über aktuelle und zukunftsweisende Projekte. Die additive Fertigung ist bereits ein wichtiger Bestandteil der Medizin- und Dentaltechnik. Klinische Anwender, Dienstleister und Forscher berichten am «Innovation Symposium» über aktuelle und zukunftsweisende Projekte.

Eine nutzbringende Vortragsreihe

Den Auftakt zum Symposium macht Antonius Köster. Er veranschaulicht in seinem Übersichtsreferat, wie die Medizin vom 3-D-Druck profitieren kann. Antonius Köster ist mit seiner Firma, der Antonius Köster GmbH & Co. KG, ein Pionier im Bereich von 3-D-Modellierungen und 3-D-Druck von individuellen Implantaten. Viel Spannung verspricht auch das Referat von Dr. Johannes Homa. Als Bereichsverantwortlicher Biomedizin in der Lithoz GmbH berichtet er über den 3-D-Druck von bioabbaubaren Photopolymeren und Keramiken. Die Lithoz GmbH ist Weltmarktführer im Bereich der generativen Fertigung von Hochleistungskeramik. Ein weiteres Highlight ist der Vortrag von Thomas Gradl zu regulatorischen Anforderungen bei additiv gefertigten Implantaten und deren Einbindung in die eigene Prozesskette. Thomas Gradl arbeitet im Projektvertrieb der FIT AG, einem Dienstleister und Innovator im Bereich 3-D-Druck und Medizintechnik. Die interessante Vortragsreihe wird von der FHNW Hochschule für Life Sciences, von dipl. Ing. Ralf Schumacher, Leiter Medical AM und von Joanneum Research, von Dr. Stefan Köstler und Ulrich Trog, organisiert.

Kompetenzcenter für additive Fertigung

An der Swiss Medtech Expo wird zudem die Rapid.Area zu sehen sein. Acht führende Firmen und Institute mit langjähriger Erfahrung und Kompetenzen in der additiven Fertigung für die Medizintechnik präsentieren ihr Fachwissen den Besuchenden. Die Rapid.Area ist eine mobile Plattform für additive Fertigung und 3-D-Druck, die von der Messe Erfurt organisiert wird. Auch ausserhalb der Rapid.Area präsentieren Firmen, Netzwerke und Dienstleister Themen mit additiver Fertigung.

Weitere Informationen zur Swiss Medtech Expo finden Sie unter medtech-expo.ch. <<

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